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24. Lucien

  Lucien versteht im Moment gar nichts mehr. Der Schlagabtausch zwischen Aiden und der Elfe war ebenso heftig wie verwirrend. Sein alter Freund hatte etwas sagen wollen. Etwas Wichtiges. Etwas, das die Elfe mit aller Kraft verhindern wollte. Lucien brannte darauf, es zu erfahren, denn eins war ihm l?ngst klar, zwischen den beiden war mehr, als er je geahnt hatte und je mehr Aiden schwieg, desto ungeduldiger wurde Lucien. War Krieg passiert? Woher kannst du dich? Und vor allem, warum sah Aiden in ihr jemand Schützenswertes, obwohl sie doch eine Diebin war?

  Lucien beobachtete, wie die Elfe noch ein paar Schritte zurückwich. Ihr Blick war leer geworden, ausdruckslos, wie eine Mauer, hinter der sich nichts mehr regte. Gleichzeitig spürte er, wie sie ihn und Aiden nicht aus den Augen lie?en. Misstrauen. Vorsicht. Dann wandte sie sich einfach ab und ging. Ohne Widerworte. Ohne Auflehnung. Ohne Zorn. Ein kalter Schauer kroch Lucien über den Rücken. Warum st?rte es ihn, dass sie so abweisend war? Warum traf ihn ihr Rückzug mehr, als er sich eingestehen wollte? War es, weil sie Aiden vertraute, ihm aber nicht? Oder war es nur die Ungewissheit, die in ihm nagte, das dumpfe Gefühl, dass sie mehr war als nur eine gew?hnliche Elfe mit geschickten Fingern?

  Lucien verfolgte ihre Gang mit den Augen. Ihre Bewegungen wirken leicht, schnell anmutig und doch da lag etwas Starres in ihrer Haltung, als würde sie eine unsichtbare Last tragen. Und ihr Haar... Schneewei? und seidig. Es schwankt bei jedem Schritt wie der Schein eines Mondes auf dem frischgefallenen Schnee. Weich, flüchtig und unerreichbar. Seine Finger zuckten. Der Drang, es zu berühren, überkam ihn urpl?tzlich. Lucien hob unwillkürlich eine Augenbraue, als sie abrupt vor einem Fenster stehen blieb. Sie erstarrte urpl?tzlich. Lucien folgte ihrem Blick und doch er konnte nichts erkennen, das ihn angesprochen h?tte. Drau?en war alles wie immer. Felder, W?lder, Berge und die letzten Lichtstreifen der untergehenden Sonne. Friedlich und vor allem sicher. Niemand w?re t?richt genug, das Reich der Drachen zu betreten. Und was, bei allen G?ttern, hatte sie da drau?en gesehen?

  Doch so schnell die Elfe stehen blieb war, so schnell hatte sie sich wieder gefasst. Ohne ein weiteres Z?gern wandte sie sich ab und setzte ihren Weg fort, als w?re es nichts gewesen. Lucien beobachtete sie, bis sie mit den beiden W?chtern um die Ecke verschwand. Es irritierte ihn, sie so fügsam zu sehen. Und doch... war es nicht genau das gewesen, was er wollte? Niemand hatte ihm widersprochen, wie immer.

  ?Also? Was wolltest du mir sagen, wenn sie sogar gehen sollte?“, knurrte Lucien nun, endlich den Blick vom Gang abwendend und Aiden zugewandt. Ein bitterer Beigeschmack legte sich auf seine Zunge. Es fühlte sich falsch an, jetzt über sie zu reden, wo sie selbst nicht mehr anwesend war. H?tte er an ihrer Stelle auch gehasst.

  ?Nicht hier“, widersprach Aiden knapp. ?Kommt, in einem der Besprechungs?le sind wir ungest?rt.“

  Lucien nickte und verstand. Zu viele Ohren und zu viele Augen. Dieses Gespr?ch geh?rte nicht an diesen Ort. Bevor er sich jedoch in Bewegung setzte, wandte er sich seiner Schwester Ysera und seinen Brüdern Lodan und Taran zu. Seine Stimme war scharf wie Drachenkrallen. ?Ihr werdet sie ebenfalls nicht anrühren. Habt ihr es mitbekommen? Reicht es an allen weiter.“

  Ysera hob beschwichtigend die H?nde. ?Ich hab doch gar nichts gemacht. Und ja, wir haben es verstanden. Keine Sorge, ich sorge dafür, dass es sich rumspricht, niemand rührt die Elfe an.“ Ein spitzes, kaum verhohlenes Grinsen huschte über ihre Lippen. Eins, das Lucien gar nicht gefiel.

  Lucien knurrte und doch er sagte nichts weiter. Es war das Klügste, wenn niemand ihr etwas antun würde. Ansonsten würde er sich nicht zurückhalten.

  ?Ihr drei solltet mitkommen“, warf Aiden über die Schulter, w?hrend er bereits voranschritt. ?Wir sto?en bei Charia dazu. Sie müsste gerade mit K?nigin Rhivanna sprechen. Wegen unserer letzten Mission und das dürfte auch dich interessieren, Lucien.“ Aiden machte eine wegwerfende Handbewegung. ?Und Charia wird ziemlich überrascht sein, wer hier ist...“, murmelte er halblaut, mehr zu sich selbst als zu den anderen.

  Nach einer Weile des Schweigens und Wartens betraten sie den Besprechungssaal. Charia und K?nigin Rhivanna unterbrachen sofort ihr Gespr?ch, als die Tür sich ?ffnete. Beide Frauen sahen fragend und nicht zufrieden zu den Neuank?mmlingen auf.

  ?Du wirst nicht glauben, wer hier ist, Chefin“, platzte Aiden heraus, kaum dass die Tür geschlossen war.

  ?Nenn mich nicht so“, seufzte Charia genervt und verschr?nkte ihre Arme vor ihrem gut durchtrainierten Oberk?rper. ?Und was soll ich nicht glauben?“ Sie lehnte sich zurück, mit jener entspannten Autorit?t, die ihr ganz natürlich zu eigen war. Charia war eine imposante Erscheinung, eine Frau mit der ruhigen St?rke eines Erddrachen. Zwar hatte sie kaum etwas von ihrer Mutter geerbt, doch in ihren Zügen lag unübersehbar das Erbe ihres Vaters Raziz. Schulterlanges, hellbraunes Haar zu zwei Z?pfen geflochten und mit klaren, braunen Augen, die Ruhe und Gelassenheit ausstrahlten. Ihre weibliche St?rke lag nicht in der H?rte, sondern in ihrem stillen Selbstbewusstsein. Charia war keine, die laut wurde, aber wenn sie sprach, h?rte man ihr zu. Diese Seite bewunderte Lucien durchaus an seiner Schwester.

  ?Erinnerst du dich noch an die Elfe, die wir vor etwa drei Monaten gefunden haben?“, fragte Aiden gelassen und lehnte sich neben Charia in den Stuhl. ?Sie ist hier.“ Ein L?cheln huschte über sein Gesicht.

  Charia drehte langsam den Kopf zu ihm. ?Wie bitte?“ Ihre Stirn legte sich in Falten. ?Wie kommt das auf einmal? Wir sind erst heute angekommen, und ich erinnere mich nicht, dass sie bei uns war. Immerhin war sie vor uns geflüchtet, sobald sie die Chance dazu hatte.“

  ?Durch mich“, mischte sich Lucien nun ein, seine Stimme scharf wie Drachenstahl. ?Sie ist meinetwegen hier. Und ich will verdammt nochmal wissen, was es mit dieser Elfe auf sich hat.“ Er setzte sich ihnen gegenüber, verschr?nkte die Arme und starrte sie grimmig an. Unausgesprochen schwang in seinem Ton die Unruhe mit, die ihn nicht loslie?. Warum interessierte es ihn so sehr, wie es ihr ging? Er wusste es selbst nicht. Nur, dass es ihn besch?ftigte. Mehr, als er zugeben wollte.

  ?Diese Elfe hat auch einen Namen. Emmanline“, knurrte Aiden, ein Hauch von Zorn in der Stimme. Die Gleichgültigkeit in Luciens Ton st?rte ihn offensichtlich.

  ?H?rt auf, euch zu streiten.“ Rhivanna war es nun, die das Wort ergriff. Ihre Stimme war ruhig, aber bestimmt. ?Was genau ist mit ihr?“

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  Charia lehnte sich vor und legte ihre Arme auf die Tischkante ab. ?Erinnert ihr euch an unsere letzte Mission? Der Angriff auf die Nordgebirge von Karuna?“

  Lucien nickte sofort. ?Natürlich. Ihr hattet durch eine geheime Quelle erfahren, dass sich Culebra dort aufh?lt. Der Verr?ter und doch es war eine falsche F?hrte.“

  Culebra. Der Name allein lie? die Luft im Raum schwerer wirken. Er war mehr als nur ein Feind. Er war eine Legende des Grauens, ein Abtrünniger, der vor Jahrzehnten den damaligen Drachenk?nig ermordet hatte. Er hatte Mitschuld an dem Tod seines Vaters. Seine H?nde waren mit Blut getr?nkt. Unschuldiges Blut, sogar das seines eigenen Volkes. Statt hingerichtet zu werden, war ihm damals die Flucht gelungen. Wie, wusste niemand genau. Jemand hatte ihm geholfen. Seitdem jagten sie ihn ohne Erfolg. Immer war Culebra ihnen einen Schritt voraus. Seine Spione und Sympathisanten waren überall. Culebra war wie ein Schatten, den man nicht greifen konnte und genau das machte ihn so gef?hrlich.

  ?Was hat das mit der Elfe zu tun?“, fragte Lucien nun sch?rfer, sein Blick wanderte zwischen Aiden und Charia hin und her. ?Warum erw?hnt ihr sie in diesem Zusammenhang?“ Ein ungutes Gefühl breitete sich in seiner Brust aus. Wenn diese Frau irgendwie in Verbindung zu Culebra stand… dann bedeutete das nichts Gutes. Aber gleichzeitig war da auch dieser andere Gedanke, der ihn st?rte. Der sie schützen wollte. Wieso nur?

  ?Nicht ganz“, warf Aiden ein. ?Er war dort. Zumindest eine Zeit lang. Aber irgendjemand muss ihn rechtzeitig gewarnt haben, dass wir sein Versteck entdeckt hatten. Es musste alles schnell gehen, denn einige seiner Leute blieben zurück. Entweder um Zeit zu schinden… oder weil dort noch etwas bewacht werden musste.“ Er machte eine kurze Pause, dann fuhr er fort: ?Wir gingen davon aus, dass sie nur als Ablenkung dienten. Doch sie mussten einiges zurücklassen. Wir konnten den Berg einnehmen, aber Culebra war verschwunden und was blieb, war diese verdammte eisige H?hle.“ Aiden schüttelte sich leicht. ?G?tter, war das arschkalt.“

  ?Wartet mal“, fuhr Lucien dazwischen, rieb sich mit zwei Fingern die Nasenwurzel, schloss für einen Moment die Augen und dann traf es ihn wie ein Schlag. ?Wollt ihr mir sagen, dass sie unter Culebras Befehl stand? Dass sie vielleicht für ihn gearbeitet hat?“ Seine Stimme war schneidend. War sie eine seiner Spioninnen? Hatte Alastar doch recht behalten?

  ?So einfach ist das nicht“, erwiderte Aiden ruhig, aber mit wachsender Sch?rfe in der Stimme. ?Was wir sicher wissen, sie war bei ihm. Doch nicht freiwillig. Sie war seine Gefangene, Lucien.“ Aiden stockte, atmete einmal tief durch, dann fuhr er fort dunkler, leiser. ?Wir fanden sie in einem seinen tiefsten Kerker. Angekettet, kaum etwas auf der Haut, voller Dreck und Blut. Von wem, wussten wir nicht. Ihre Haut war kaum zu erkennen, so grau und bl?ulich war sie. Eiskalt wie der Tod.“ Er ballte die F?uste. ?Ich will mir nicht ausmalen, was er ihr alles angetan hat. Und ehrlich... ich kann es auch nicht. Ich werde nie vergessen, wie sie dort sa?. Zusammengekauert in der Ecke. Kaum noch ein Mensch. Keine Reaktion. Keine Gegenwehr. Fast, als h?tte sie es akzeptiert. Oder… als w?re es für sie normal.“ Die Anspannung in Aidens K?rper war greifbar, seine Stimme vibrierte vor unterdrücktem Zorn. ?Sie hat nichts mehr gespürt. Kein Schmerz. Kein Schamgefühl. Nichts. Und das Schlimmste war... sie war still. Dieses verst?rende, schweigende Aushalten, als w?re sie schon lange gebrochen worden.“

  ?Man kann sich nicht vorstellen, was Culebra ihr angetan hat“, sagte Charia nun leise. Ihre Stimme hatte ihre gewohnte Festigkeit verloren. ?Er ist nicht nur ein Verr?ter... er ist ein Sadist. Ihr wisst, wie seine Opfer aussehen. Egal ob tot oder… lebendig. Frauen. Kinder. Alte. Er kennt keine Grenze. Er genie?t Leid.“

  Stille legte sich wie eine schwere Decke über den Raum. Lucien spürte, wie ihm langsam der Boden unter den Fü?en weggezogen wurde. Seine Gedanken rasten. Diese Elfe… gefoltert? Gebrochen? In den H?nden dieses Monsters? Die Wut stieg unaufhaltsam in ihm hoch, kochte in seinen Adern wie Drachenfeuer. Ein Teil von ihm wollte losschlagen, etwas zerschmettern und Culebra mit blo?en H?nden in Fetzen rei?en. Und es w?re noch zu gn?dig gewesen. Doch dann kam die Erkenntnis. Er selbst hatte diese Elfe gefangen genommen. Er hatte sie wie eine sch?bige Diebin behandelt. Er hatte ihr auf eine andere Art und Weise wehgetan. Und jetzt wusste Lucien, was sie durchgemacht hatte. Sein Zorn richtete sich mit einem Mal nicht mehr nur nach au?en. Sondern auch nach innen.

  ?Was habe ich getan?“ Lucien starrte auf seine H?nde, als k?nnte er in ihren Linien die Antwort finden. Doch seine Gedanken überschlugen sich. Bilder tauchten auf. Die Stunden mit ihr. Ihre Blicke. Ihre Totenstille. Ihre Angst und seine Wut. Er hatte sie nicht gesehen. Nein, er wollte nicht sehen, was so offensichtlich gewesen war. ?Jetzt verstehe ich, warum sie so empfindlich auf Drachen reagiert hat“, murmelte er, seine Stimme rau. ?Sie wusste ganz genau, wie sie sich verhalten musste. Wann sie stillhalten sollte. Wann sie fliehen musste. Sie hatte es gelernt… auf die schlimmste Weise.“ Lucien wirkte pl?tzlich ersch?pft. Müde. Seine rechte Hand fuhr fahrig über sein Gesicht.

  Aiden und Charia schwiegen einen Moment. Doch ihre Blicke sagten alles. Zorn, Entt?uschung und Fassungslosigkeit. ?Was … hast du ihr angetan, Lucien?“, fragte Charia leise, aber mit einer Sch?rfe, die schnitt.

  ?Ich war… nicht gerade ein Gastgeber, wie es sich geh?rt h?tte.“ Lucien wich dem Blick seiner Schwester aus. ?Vielleicht h?tte ich anders reagiert, wenn sie nichts aus meinem Hort gestohlen h?tte. Ihr wisst, wie wir sind... wie wir reagieren, wenn unser Revier verletzt wird. Wenn man uns etwas nimmt. Es hat mich blind gemacht.“ Er atmete schwer. ?Aber das ist keine Entschuldigung. Nichts davon.“

  ?Lucien“, sagte Aiden nun, seine Stimme fest, aber nicht unbarmherzig. ?Ich verlange nicht von dir, dass du sie in Watte packst, aber sie hat es nicht verdient, noch mehr zu ertragen. Nicht von dir. Nicht von irgendwen. Gerade nicht von uns Drachen. Wir haben sie vor über drei Monaten befreit, aber ich wei? nicht, was ihr seitdem widerfahren ist. Heute war sie anders. Sie hat sich gewehrt. Damals nicht.“ Aiden knirschte mit den Z?hnen, die Wut brodelte wieder hoch. ?Es hat mich gefreut, sie lebendig zu sehen. Doch als ich ihren Zustand sah, da wollte ich dir eine reinhauen. Schei? auf deinen Thron, Lucien. Sie hat etwas Besseres verdient. Viel besser.“

  Lucien nickte nur stumm. Er konnte es nicht bestreiten. Nichts davon, egal wie sehr er sich dagegen wehren k?nnte.

  ?Ich wei? nicht, wie lange sie in Culebras Gewalt war“, fuhr Charia fort. ?Aber es war zu lange. Viel zu lange. Seine Opfer… überleben das selten. Und wenn doch, dann nicht als Ganzes. Er bricht sie. Formt sie um. Zu etwas, das er kontrollieren kann.“

  ?Deshalb wird er nicht aufh?ren. Er wird sie zurückhaben wollen. Für welche verdammte Zwecke auch immer. Ich will es ehrlich gesagt nicht wissen. Es würde mich nur noch mehr in Rage bringen.“ Aidens Stimme vibrierte jetzt regelrecht vor Zorn und sein Drache lauerte direkt unter seiner Haut. Nicht nur unter seiner. ?Aber eines verspreche ich, ich werde ihn finden und ich werde ihn zerrei?en.“ Seine Worte hallten wie ein Schwur durch den Raum.

  ?Wollt ihr sie jetzt etwa wieder einsperren?“, mischte sich Ysera ein. Ihre Stimme war ruhig, aber eindringlich. ?Denkst du, das ist es, was sie jetzt braucht? Was sie erwartet?“

  Lucien ?ffnete den Mund, doch Aiden kam ihm zuvor. ?Wenn es um ihren Schutz geht… dann bleibt uns kaum etwas anderes.“ Doch selbst w?hrend er es sagte, spürte Lucien, wie falsch es sich anfühlte.

  Da meldete sich eine neue Stimme, ernst, kühl und bestimmend: ?Du willst sie auch im Schloss behalten?“ Die K?nigin mischte sich nach einem schweigsamen Moment ein, ihr Blick bohrte sich in Lucien. ?Wir wissen nichts über sie. Nichts, au?er das, was Charia und Aiden erz?hlen. Sie k?nnten eine Spionin sein. Vielleicht hat Culebra sie genau dafür eingesetzt. Wenn er sie wirklich zurückhaben will, dann aus einem bestimmten Grund. Du wei?t, was ich dir angedroht habe, Lucien.“ Verengten sich die Augen seiner Mutter und er wusste ganz genau, worauf sie ansprach. Sollte sich alles bewahrheiten, dann würde nur ihr Tod bevorstehen.

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