Da wird Helds Handgelenk umfasst ...
... und eine Hand h?lt ihm die Pistole hin.
überrascht schaut Held auf die Pistole, ...
... dann auf Martin, der ihm die Pistole nun in die Hand drückt.
Martin zieht sich langsam von Held zurück, ohne einen Blick von ihm zu lassen.
In einigen Metern Abstand bleibt Martin stehen und sagt gelassen: "Schiessen Sie!"
W?hrend Yon liegenbleibt, erhebt sich Held ...
... und richtet die Waffe auf Martin.
Wie er langsam seinen Finger um den Abzug krümmt, denkt Held: 'Hier ist etwas faul ... Warum hat der Kerl keine Angst?'
Helds Gesicht wird maskenhaft starr, und mit einer raschen Bewegung l?sst er die Pistole im Halfter verschwinden.
Wagon kniet mit offenem Mund und geschlossenen Augen neben Yon und ultraschallt ihn.
Wagon, l?chelnd zu den Genvilles: "Es ist nichts gebrochen ... Unser Chief Held hat offensichtlich mehr Selbstbeherrschung, als wir gedacht haben."
Szeneanfang:
Ein Helikopter der Natural News über Natural City. Iris sitzt neben dem Piloten, Ewald mit der Kamera auf dem Rücksitz. Weit entfernt ist noch der letzte explodierende NG-Hubschrauber zu sehen. Iris, auf die Explosion zeigend, erregt: "Fliegen Sie dort hin, schnell!"
Pilot, wenig begeistert: "Aber das sind Kampfhandlungen ... Das ist gef?hrlich."
Iris, selbstsicher: "Die werden sich wohl hüten, auf einen Natural News Helikopter zu schiessen."
Pilot, wie oben: "Aber ..."
Iris schreit los: "Fliegen Sie! Ich will die Story! Ich will die Story! Ich will die Story!"
Erschrocken fliegt der Pilot auf den Kampfplatz zu.
Pilot zu Ewald: "Ist die immer so?"
Ewald, mit gespielter überlegenheit: "Och nein ... Bloss so an die zehn Mal pro Tag."
Iris kreischt: "H?rt sofort auf, der erfolgreichsten Reporterin der Natural News am Zeug rumzuflicken, ihr Weicheier!"
Die beiden M?nner, ungerührt: "Zwei Mal."
W?hrend Ewald die Kamera zum Filmen hebt, schimpft Iris: "Ihr verdammten Schwuchteln!"
Ewald, Iris filmend: "Iris, du bist auf Sendung."
Iris, überrascht und peinlich berührt: "?h ..."
Iris, ganz Vollprofi: "... Hallo liebe Fans. Wir befinden uns gerade auf dem Weg zum letzten Gefecht der Rebellen unter Chief Held. In wenigen Sekunden werden wir miterleben, wie Chief Held und seine Terroristen von unserer heldenhaften Natural Guard aufgerieben werden ..."
Die Genvilles h?ren das 'Flapflapflap' des Natural News Helikopters und greifen alarmiert zu den Messern.
Meneor mustert den Punkt am Himmel ...
... und sagt: "Wartet ..."
Die Genvilles schauen ihn erstaunt an.
Meneor: "... Es sind Iris und Ewald. Das Flugger?t ist unbewaffnet."
Aladan, den Heli-Punkt musternd, bei dem er keine Details erkennen kann, trocken: "Ja klar."
Estragon, Aladan tr?stend auf die Schulter klopfend: "Mach dir nichts draus, Grossv?terchen. Das Jugend hat eben bessere Augen."
Aladan, mit gespieltem Hochmut: "Ich bin ein Tag jünger als du."
Estragon, neckisch: "Das ist nicht wahr. Sie haben sich bloss ein Tag l?nger überwinden müssen, um ein so h?ssliches Kerl wie dich aus dem Tank zu holen."
Aladan, wie oben: "Sie haben es bloss nicht gewagt, mich anzuschauen aus Furcht, von meinem Sch?nheit geblendet zu werden."
Staub aufwirbelnd, landet der NN-Heli am Rand des S?uregrabens in der N?he der Genvilles.
W?hrend Iris und Ewald geduckt vom Heli wegrennen, schimpft Iris: "Jetzt haben wir alle Kampfhandlungen verpasst, bloss weil dieser Idiot von Pilot so lange gez?gert hat ..."
Iris: "... Machen wir halt ein paar langweilige Terroristen-Interviews."
Erst als Iris unmittelbar vor den Genvilles steht, erkennt sie, wen sie vor sich hat, und ist einen Augenblick sprachlos, ...
... um dann wütend mit dem Fuss aufzustampfen und zu schreien: "Was macht ihr hier?! Ich bin mitten in einer Terroristenreportage und kann euch jetzt überhaupt nicht gebrauchen!"
Erstaunt oder amüsiert beobachten die Genvilles den Ausbruch.
Aladan, sp?ttisch: "Wir k?nnten Terroristenkostüme anziehen, damit wir in dein Reportage passen."
Iris schaut mit vor Wut funkelnden Augen, w?hrend Ewald neben ihr auftaucht.
Ewald, sichtlich erfreut, den Arm zum Gruss hebend: "Hallo, ich freue mich, euch wohlauf zu sehen."
Hisch, ?tzend zu den andern: "Ich finde Ewald irgendwie netter als Iris."
Die Genvilles kichern.
Erst jetzt tritt Held ins Blickfeld von Iris und sagt grimmig: "Wollen wir hier so lange Kaffeekr?nzchen halten, bis der Feigling Hart seine Wunden geleckt hat und zu einem neuen Schlag ausholt?"
Iris, erfreut: "Oh, Chief Held, jetzt komme ich also doch noch zu meinem Interview."
Held zieht seine Pistole, ...
... richtet sie auf die erschrockene Iris und sagt drohend: "Sie werden mir Ihren Helikopter als Fluchtfahrzeug zur Verfügung stellen."
Der Pilot beobachtet entsetzt, wie Held Iris bedroht ...
... und startet sofort den Heli.
Das Aufheulen des Heli-Motors l?sst alle den Heli anschauen, ...
... der sich, zum Entsetzen von Iris, rasch vom Boden abhebt.
Wütend steckt Held die Pistole zurück ins Halfter, w?hrend Iris mit erhobener Faust dem entschwindenden Heli nachschreit: "Verdammter Feigling!"
Meneor: "Das ?ngstliche Mann hat Recht."
Alle schauen zu Meneor. Meneor: "Wir müssen weg von Natural City. Dann vergessen uns die Guards vielleicht."
Wagon, kritisch: "Und wie willst du das schaffen? Wir haben kein Fahrzeug."
Meneor, mit breitem Grinsen: "Rennen."
Allgemeine Verst?ndnislosigkeit.
Meneor, wie oben: "Die Starken nehmen die Schwachen auf das Rücken ... Und dann rennen wir los."
Aladan, vornehm: "Jedenfalls kann niemand bestreiten, dass das Vorschlag unseren Mitteln angemessen erscheint."
Hisch ruft: "Worauf warten wir?"
Wagon ruft: "Ich nehme Yon!"
Piri, zu Iris und Ewald, freundlich: "Kommt ihr auch mit?"
Ewald, l?chelnd: "Ja gern."
Iris, tadelnd zu Ewald: "He, das bestimme immer noch ich!"
Ewald, ernst zu Iris: "Willst du dir wirklich eine solche Story entgehen lassen? ... Die Flucht der Genvilles in die Wüste."
Iris, einlenkend: "Na gut."
Held, bei dem Gedanken vor Angst schlotternd: "Ich werde auf keinen Fall auf eines dieser Monster steigen!"
Pl?tzlich taucht Meer hinter Held auf ...
... und schickt Held mit einem Handkantenschlag an die Halsschlagader zu Boden.
Meer, nachdenklich auf den bewusstlosen Held herabschauend: "Dieser Mann muss Schreckliches erlebt haben, dass er sich vor gentechnisch ver?nderten Organismen so fürchtet ..."
Meer, zu den Genvilles auf schauend: "... Ich denke, jetzt ist er transportf?hig."
Aladan schultert sich Held und sagt dabei zu Estragon, sodass Meer es gut h?ren kann: "Warum komme ich mir bei diesem Doktor Meer immer so vor, als sei ich ein Insekt, das demn?chst aufgespiesst wird?"
Estragon mustert interessiert Meer. Meer l?chelt geheimnisvoll vor sich hin.
Ausser Antara und Meneor laden sich alle 'Starken' eine schwache Person auf den Rücken.
Hisch, aggressiv zu Meneor: "Du faules Sack drückst dich natürlich um das Arbeit."
Meneor, grinsend: "Ich muss das Weg suchen und aufpassen, dass nichts passiert."
Hisch, wie oben: "Faule Ausreden für faule S?cke!"
Chromos 5, interessiert: "Was k?nnte denn passieren?"
Meneor wendet sich der Wüste zu und sagt: "Wenn ihr nicht auf meinem Spur bleibt, dann passiert Folgendes ..."
Nachdem Meneor ein paar weitere Schritte gegangen ist, schnellen unter ihm die weissen Tentakel eines Kampfpilzes aus dem Boden.
Blitzartig zucken seine H?nde nach je einem Messer, w?hrend die Tentakel immer mehr empor wachsen und auf Meneor zu schnellen.
Bevor die Tentakel ihn umschlingen k?nnen, beginnen seine Arme zu verschwimmen und zerstückeln die Tentakel, ...
... sodass der Boden schliesslich übers?t ist mit Pilzscheiben und keine Tentakel mehr erscheinen.
Meneor l?sst die Messer blitzartig verschwinden, ...
... sammelt ein paar Pilzscheiben ein ...
... und geht, grinsend und Pilz kauend auf sein geschocktes Publikum zu.
Beim Publikum angekommen, fragt Meneor grinsend, Pilzscheiben anbietend: "Jemand Hunger?"
Geschocktes Kopfschütteln. Iris fragt den filmenden Ewald, ziemlich kleinlaut: "Hast du das drauf?"
Ewald kommt, blass vor Schreck, hinter der Kamera hervor und sagt: "Natürlich, ich bin doch Profi."
Wagon zu Hisch: "Siehst du, Hisch, wenn Meneor jemanden auf dem Rücken gehabt h?tte, w?re es vielleicht zu langsam gewesen."
Hisch, grummelnd: "Jaja, ich sag ja nichts mehr."
Aladan, mit gequ?ltem L?cheln: "Würdest du dann also vorangehen? Ich glaube, wir sind jetzt motiviert genug, in deinem Spur zu bleiben."
Fr?hlich Pilz kauend, beginnt Meneor, mit etwa 50 Stundenkilometern in die Wüste hinaus zu traben. Die Genvilles halten mühelos mit.
Szeneanfang:
Hans Hart sitzt in der Universit?t in einem Büro und schaut im Fernsehen die von Ewald live gefilmte Flucht der Genvilles in die Wüste. Hart denkt: 'Diese Reporterin ist schon erstaunlich ... Riskiert ihr Leben für eine Story ...'
Hart denkt beim Aufstehen: '... Die Genmonster sind jetzt dort, wo sie hin geh?ren, ... in der Wüste ... Damit ist das Problem für uns vorl?ufig gel?st ...'
Hart denkt beim Verlassen des Büros: '... Aber es gibt noch andere Probleme ...'
W?hrend Hart durch einen Universit?tskorridor geht, denkt er: '... Wo dieser Caesar wieder steckt? ...'
Hart betritt die Bibliothek und sieht Caesar am Fenster stehen und hinausschauen.
Hart: "Herr Caesar, ihre Freunde sind ab in die Wüste."
Caesar, ohne sich umzudrehen, kühl: "Ich wüsste nicht, dass ich Freundliche h?tte, Kommandant Hart."
Hart l?chelt schwach ...
... und sagt dann: "Wenn wir gerade bei der Wüste sind ... Ich will Natural City umbauen zu einer Gesellschaft von Natürlichen, die im Einklang lebt mit dem Planeten ..."
Caesar dreht sich interessiert um und sagt ernst: "Ihr Natürlichen seid zu bl?d, um im Einklang mit diesem Planet leben zu k?nnen ... Ihr habt das Planet mit eurem Ausstoss an Treibhausgasen in ein Wüste verwandelt und nicht die Genmonster."
Hart bleibt ruhig: "Wir dürfen der Dummheit nur nicht zu viel Freiheit lassen. Wenn Sie mir eine abgasfreie Energie- und Transportl?sung entwickeln, werde ich alle Widerst?nde brechen und sie sofort realisieren."
Caesar nickt ...
... und sagt: "Das ist ein Kinderspiel. Bis Ende des Woche haben Sie alle Pl?ne."
Hart zeigt Freude und Erschrecken zugleich.
Hart denkt beim Verlassen der Bibliothek: 'Dieser Mann ist genialer als alle Genies, welche die Natürlichen je hervor gebracht haben ... Eines Tages muss ich einen Weg finden, ihn zu beseitigen.'
Szeneanfang:
Es ist Nacht. Die Genvilles und die übrigen sitzen zwischen Felsbrocken in der Wüste an einem Feuer. Das Feuer wird gebildet aus einem halben Dutzend Messern, die im Sand stecken und aus deren Griff eine Fackelflamme lodert. Einige halten auf die Spitze von langen Messern aufgesteckte Kampfpilzscheiben ins Feuer. Andere kauen lustlos auf den Kampfpilzscheiben herum. Held und Yon sitzen etwas abseits.
Yon betrachtet verstohlen Chromos 5, der mit leicht melancholischem Blick und v?llig versunken in seine Gedanken dasitzt, als w?re er allein auf dem Planeten.
Als spüre Chromos 5 Yons Aufmerksamkeit, schaut Chromos 5 auf ...
... und ihre Blicke treffen sich, ...
... sodass Yon innerlich erschrickt ...
... und Chromos 5 ein schwaches, freundliches, aber melancholisches L?cheln gelingt.
Schnell senkt Yon seine Augen und schaut verwirrt vor sich hin auf den Sand.
Wie eine Machete f?hrt Helds Stimme durch Yons Gefühle. Held, bissig: "Was flirtest du mit diesem monstr?sen Kerl."
Yon, etwas hilflos: "Erschiess ihn doch."
Held, b?se lachend: "Du willst bloss, dass sie mich umbringen."
Yon, betroffen von dieser Unterstellung: "Was ist los, Chief? Du bist in letzter Zeit so aggressiv. Ich kann kein vernünftiges Wort mit dir reden."
Held, b?se: "Da f?llt mir einer in den Rücken und zerst?rt mein Lebenswerk ... Und ich soll nicht aggressiv sein?"
Yon, beschwichtigend: "Sieh es doch mal so: Hans Hart führt dein Lebenswerk fort, weil du als Führer der Natürlichen unglaubwürdig geworden bist ... Und daran sind wir selber Schuld ..."
Yon, etwas entrückt in der Erinnerung an das Geschehene: "... Ich wollte nicht, dass du stirbst ... Und du wolltest nicht, dass ich sterbe ... Deshalb sind wir jetzt beide Chromos 1 ..."
Yon, ernst und etwas bedrückt: "... Wir sind raus aus dem Spiel ... Aber Hart wird es zu Ende bringen ..."
Held, heftig: "Und da soll ich mich nicht um die Früchte meiner Arbeit betrogen fühlen?"
Yon, befremdet: "Bis jetzt habe ich immer geglaubt, dass es dir um die Sache der Natürlichen ging und nicht um deinen pers?nlichen Erfolg."
Held schweigt, zitternd vor Wut.
Iris, w?hrend Ewald sie mit der Kamera aufnimmt: "Kommandant Harts Anschuldigungen sind also nicht aus der Luft gegriffen. Sie haben alle Herrn Yons Gest?ndnis geh?rt: Chief Held und er sind Chromos 1 und damit keine Natürlichen mehr ... Sp?ter werde ich versuchen, N?heres über die Gründe dieses tragischen Verbrechens zu erfahren ... Aber jetzt bitte ich die Redaktion, mir einen Heli zu schicken. Ich brauche dringend eine Dusche."
Held steht da mit auf Iris gerichteter Pistole und schreit: "Du Schlampe!"
Wie Held abdrückt, macht es 'Klick'.
Verblüfft betrachtet Held seine Pistole, ...
... um sie gleich noch Mal zu spannen ...
... und auf Iris abzudrücken. 'Klick'.
W?hrend Ewald die Szene filmt, ist Iris gel?hmt vor Entsetzen.
Wie sie jedoch Ewald beim Filmen sieht, faucht sie ihn an: "Bist du wahnsinnig, hier herumzufilmen, anstatt mein Leben zu retten!"
Ewald, sich rechtfertigend: "Wenn ich deinen Tod nicht aufzeichne, wirfst du mir nachher vor, ich h?tte es verschlampt."
Iris, kochend vor Wut: "Du sollst mein Leben retten, du Idiot! Nicht meinen Tod aufzeichnen!"
Stimme aus dem Off: "Das ist gar nicht n?tig ..."
Meneor erkl?rt grinsend: "... Ich habe die Patronen aus dem Pistole des ?ngstlichen Mannes entfernt. Es ist zu gef?hrlich, wenn ein ?ngstliches Mann ein solches Waffe hat."
Iris und Ewald schauen etwas bel?mmert drein.
Ewald, leise zu Iris: "Du k?nntest Meneor wenigstens Danke sagen."
Iris, erstaunt: "Wozu?"
Ewald, heftiger: "Na immerhin hat er eben dein Leben gerettet."
Iris, kühl abwinkend: "Pah, wenn diese Monster sich gegenseitig blockieren, muss ich dafür nicht noch dankbar sein."
Zitternd vor Wut starrt Chief Held auf seine Pistole, ...
... um dann gepresst und mit zu Yon ausgestreckter Hand hervorzustossen: "Yon, gib mir Patronen!"
Aus dem Sitzen heraus katapultiert Meneor sich hoch, ...
... landet zwischen Held und Yon, ...
... entreisst Held die Pistole ...
... und wirft sie mit viel Schwung in die Nacht hinaus.
Da Meneor ihm durch den Wurf den Rücken zu wendet, kann Held aus Meneors Gürtel ein Messer ziehen.
Doch bevor Held zustossen kann, hat Meneor sich zurückgedreht und Helds Handgelenk gepackt. Held verzieht vor Schmerz das Gesicht.
Wie einem Kind entwindet Meneor Held das Messer ...
... und l?sst es in seinem Gürtel verschwinden. Meneor: "Wenn du morgen dein Pistole holen willst, denk daran, dass es mitten auf einem Kampfpilz liegt."
W?hrend Meneor an seinen Platz zurückgeht, setzt sich Held, das schmerzende Handgelenk haltend, zitternd vor Wut und Angst hin.
Mit einem seltsamen, befremdeten Blick beobachtet Yon den Chief.
Iris zu Ewald: "Wann, glaubst du, wird der Heli hier sein?"
Ewald: "Mit ein paar Stunden müssen wir wohl rechnen."
Iris, sich neben dem Feuer hinlegend: "Dann werde ich jetzt ein Nickerchen machen. Behalt die Kamera auf Sendung, damit sie uns anpeilen k?nnen ... Und weck mich, wenn er da ist."
Ewald, wenig begeistert über seine Pflichten als Kameramann: "Und ich? Darf ich kein Nickerchen machen?"
Iris, mit bereits geschlossenen Augen: "Spinnst du! Du passt gef?lligst auf, dass mir keiner an die W?sche geht!"
Ewald, kümmerlich: "Und wie bitte soll ich den, der dir an die W?sche will, aufhalten?"
überrascht von dem Gedanken, ?ffnet Iris die Augen.
Dann aber schliesst sie sie wieder und murmelt ver?chtlich: "Memme."
Ewald, seinen Bizeps demonstrativ anspannend, mit Galgenhumor: "Also Jungs, ihr habt's geh?rt. Wer Iris an die W?sche geht, bekommt's mit mir zu tun."
Aladan: "Kein Sorge, Ewald. Du kannst dein Eiswürfel behalten."
Schwaches Kichern der Genvilles. Wütendes 'Hmpf' von Iris.
Hisch, zu Meneor: "Normalerweise ist doch eines, das dich t?ten will, tot. Warum hast du das ?ngstliche Mann nicht umgebracht, als es dich abstechen wollte?"
Meneor, mit etwas lustigem Versuch, gedankenvoll zu wirken: "Das hat zwei Gründe."
Aladan, sp?ttisch: "Oh, gleich zwei. H?rt. h?rt!"
Hisch gibt Aladan einen Klaps und sagt grinsend:
"Schweig, du Spottdrossel!
Ein Krieger mit Gedanken,
bringt mein Herz zum Schwanken."
Estragon, lachend:
"So schenkt dem Krieger euer Ohr,
dann sind wir weiser als zuvor."
Lara, protestierend:
"Ein Poesie wie Wüstensand.
Es bringt mich fast um das Verstand."
Kichern der Genvilles.
Iris, die Schlafende mimend, denkt: 'Sie hocken aussichtslos in der Wüste und schmieden Verse. Ist das Galgenhumor im Angesicht des Todes?'
Meneor, unbekümmert vom Spott: "Erstens sind wir ein Gruppe, das nur überleben kann, wenn es nicht durch Wut verkleinert wird. Zweitens werdet ihr ein Weg finden, zerst?rerische Bedürfnisstrukturen in friedliche zu verwandeln. Gibt es ein Besseres als das ?ngstliche Mann, um herauszufinden, ob es klappt?"
Die Genvilles sind sprachlos.
Hisch, mit grossen Augen: "Und wenn wir es nicht schaffen, die Bedürfnisstruktur der Lebenden zu wandeln?"
Meneor: "Dann werden sich die Natürlichen gegenseitig t?ten, bis keines mehr übrig bleibt."
Hisch, die Tragweite begreifend, ehrfürchtig: "Wir müssen die retten, die uns t?ten wollen?!"
Wagon, nachdenklich: "Wer soll sie sonst retten? Sie k?nnen ja nichts dafür, dass sie so fehlerhaft sind."
Mit von den andern abgewendetem Gesicht liegt Iris da, die Augen offen, verblüfft und erschüttert zugleich, weil sie ahnt, dass die Genvilles recht haben k?nnten.
Szeneanfang:
Es ist Nacht. Ein Dreiviertelmond erfüllt die Wüste mit seinem gespenstischen Licht.
Tanja liegt im Sand, tr?umt und schl?ft unruhig.
Im Schlaf murmelt sie 'Leia', ...
... schreckt dann auf und schaut mit grossen Augen in den Mond.
Ihr Blick f?llt auf die Silhouette einer kleinen Gestalt in etwa zwanzig Metern Entfernung.
Tanja steht auf ...
... und geht mit weit offenen Augen langsam auf die kleine Gestalt im Wüstensand zu.
Wie Tanja n?her kommt, erkennt sie ein kleines M?dchen in einem Kleidchen. Das M?dchen ist ganz bleich und das Kleidchen ganz weiss im kalten Mondlicht. Ein seltsam verkrampftes L?cheln ist auf dem Gesicht des M?dchens. Es bewegt sich nicht, hat aber die Hand nach Tanja ausgestreckt.
Auf Tanjas Gesicht mit den grossen Augen stiehlt sich ein schwaches, schmerzliches L?cheln.
Tanja streckt ihre Hand aus und geht weiter auf das M?dchen zu.
Meneor ?ffnet seine Augen, ...
... schnuppert, ...
... springt auf ...
... und sieht zu seinem Schrecken, wie Tanja dem M?dchen die Hand entgegenstreckt.
Meneors rechter Arm verschwimmt ...
... und schon zischt ein Messer durch die Luft auf Tanja zu.
Meneor rennt los zu Tanja.
Bevor Tanja die Hand des M?dchens berühren kann, zischt das Messer heran ...
... und bohrt sich durch Tanjas Handfl?che, sodass die Hand durch die Aufprallwucht des Messers zur Seite gedrückt wird.
Mit grossen Augen und schmerzverzerrtem Gesicht betrachtet Tanja ihre durchbohrte Hand.
Meneors Unterarme scheinen aus Tanjas Achselh?hlen hervorzuschnellen.
Wie ein Gabelstapler zieht Meneor Tanja ein paar Schritte zurück ...
... und l?sst sie sanft auf den Sand nieder.
Meneor packt die durchbohrte Hand ...
... und zieht mit einem Ruck das Messer heraus. Tanjas Gesicht verzieht sich schmerzhaft, aber sie gibt keinen Laut von sich, ...
... schaut den sich aufrichtenden Meneor nur mit grossen Augen an.
Meneor erwidert den Blick und sagt tief ernst: "Berühre nie ein Traum."
Beobachtet von Tanjas grossen Augen, geht Meneor auf das bleiche M?dchen zu.
Meneor berührt die Hand des M?dchens.
Sofort schiessen rings um das M?dchen Kampfpilztentakel aus dem Boden.
W?hrend die Tentakel ihn zu packen versuchen, bringt Meneor sich mit einem mehrfachen Rückw?rtssalto in Sicherheit.
Meneor landet neben Tanja ...
... und beide schauen zu dem gespenstischen M?dchen, welches mit seiner ausgestreckten Hand immer noch da steht, v?llig bewegungslos, umgeben von zuckenden Tentakeln.
Stimme aus dem Off: "Oh, wie sch?n."
Meneor und Tanja schauen in Richtung Stimme und sehen Antara im Mondlicht stehen, nackt und wundersch?n, nur leicht bedeckt von ihrem Schleierwesen.
Antara kommt n?her und ihr Blick ruht auf dem weissen M?dchen, wie sie fragt: "Wer hat denn dieses sch?ne Skulptur geschaffen?"
Meneor weist mit einer Geste auf Tanja ...
... und Antara sagt entzückt zu Tanja: "Oh, verehrtes Frau Stadtpr?sident, ich wusste gar nicht, dass Sie ein solches Talent besitzen."
Tanja h?lt Antara ihre blutende Hand hin und sagt klagend: "Hundilein hat mich gebissen."
Antara, erstaunt: "Aber Flu hat noch nie jemanden gebissen."
W?hrend Antara nach Tanjas Hand fasst und sich dabei hinkniet, sagt Meneor: "Ich bin Hundilein."
Verwirrt betrachtet Antara die Stichwunde, ...
... um dann die Wunde auf der Handfl?che ...
... und am Handrücken sauberzulecken.
Antara leckt weiter und Tanja sagt: "Katzilein leckt meine Hand."
Antara steht auf, tr?stend: "Kein Angst, Frau Stadtpr?sident, das Wunde wird gut abheilen."
Antara, Meneor verwirrt und fragend anschauend, nacheinander auf das weisse Kind, Meneor, sich selbst und Tanjas Verletzung zeigend: "Kindelein ... Hundilein ... Katzilein ... Wundilein?"
Pl?tzlich sagt Antara erschrocken: "Oh, Meneor, spürst du's?"
Meneor schaut fragend.
Antara, auf Tanja weisend: "Benutze dein Feldsinn ... Das Frau Stadtpr?sident hat Angst ..."
Antara, ehrfürchtig-erschrocken: "... Es ist ein gewaltiges Angst."
Meneor, der sich mit geschlossenen Augen auf Tanja konzentriert: "Aber neben dem Angst ist es auch ziemlich ruhig in seinem Gehirn ... Wie ist das m?glich?"
Antara, konzentriert auf Tanja blickend: "Die Angstfelder werden nicht überall weitergeleitet ... Als h?tte das Gehirn ein Staumauer gegen das überflutung mit Angstfeldern eingerichtet ..."
Antara, mit grossen erstaunten Augen zu Meneor: "... Tanjas Gehirn sieht uns als Genmonster, die Angst machen. Wir erzeugen dieses See aus Angst ... Und damit dieses Angst nicht sein ganzes Hirn überflutet, tauscht sein Hirn die Genmonster aus gegen ... Haustiere ... Wir sind jetzt Haustiere ... Bei den Haustieren ist es ruhig und friedlich. Bei den Genmonstern herrscht Panik ..."
Meneor h?rt Antara interessiert zu ...
... und sagt dann ernst: "Das kann nicht gutgehen. Es ist instabil. Jedes Mal, wenn Tanja kein Kraft mehr hat, Haustiere zu sehen, wo Monster sind, wird das Angst durchbrechen ... und es wird schreien vor Schmerz."
Antara, mit einfühlsamem Blick auf Tanja: "Glaub mir Meneor ... Ich weiss zwar noch nicht wie ... Aber eines Tages werden wir Tanja helfen ..."
Antara schaut Meneor mit einem tiefen, melancholischen Blick an und sagt: "... So viel Angst und Aufregung im letzten Zeit ... Ich kann gar nicht schlafen ... Bleibst du bei mir?"
Meneor geht, den Schleier anhebend, ...
... zu Antara.
Antara legt sich in den Sand.
Meneor legt sich neben Antara.
Tanja beobachtet mit einer Tr?ne in den Augen, wie Meneor den Arm um Antara legt und Antara ihren Kopf auf seine Brust bettet.
Durch den Schleier betrachten Meneor und Antara den Mond. Antara, leise: "Spürst du die dunklen Wolken in mir ... und das feine Vibrieren des Angst?"
Meneor, ernst und leise: "Ja."
Antara, wie oben: "Mir fehlt das Kraft zum Leben ... Hilf mir."
Meneor: "Ja, aber wie?"
Antara: "Lass mich eintauchen in das Kraft und Zuversicht deines Geistes, auf dass das schwache Rinnsal meines Lebens, wenn schon nicht zu einem Fluss, wenigstens zu einem B?chlein anwachse."
Meneor, etwas überrascht von dieser Formulierung: "?h ... ja."
Antara schliesst die Augen und konzentriert sich mit ihrem Feldsinn auf Meneor.
Antaras Gesicht entspannt sich und sie sagt geniesserisch: "Ah, das tut gut ... Wie das Aufladen eines Batterie."
Meneor denkt: 'Ich frag jetzt lieber nicht, was ein Batterie ist.'
Antara, wie oben: "Kein Sorge, ich gebe dir morgen ein Kurs in Elektrotechnik."
Jetzt ist Meneor verblüfft.
Antara, wie oben: "Du zweifelst kein Sekunde daran, dass du gewinnst ... Ich bin dauernd ?ngstlich, ... z?gere und zaudere ..."
Meneor, naiv: "Warum sollte ich zweifeln?"
Antara lacht, ohne ihre Augen zu ?ffnen.
Meneor, nicht verstehend: "Warum lachst du?"
Antara, schmerzlich l?chelnd, mit geschlossenen Augen: "Für jemanden, das immer nur zweifelt, ist dein Selbstvertrauen grotesk ... Aber es macht dich zu einem unglaublich erfolgreichen Krieger ... Und das ist gut so."
Meneor weiss nichts dazu zu sagen und schaut in den Mond. Auf Antaras Lippen verblasst das schmerzliche L?cheln.
Pl?tzlich ?ffnet Antara die Augen und sagt beunruhigt: "Oh, da ist etwas, das an deinem Selbstvertrauen nagt, ... etwas, das dich beunruhigt ... Was ist es, Meneor?"
Meneor, mit leichtem Stirnrunzeln: "Ja, es ist etwas da, das mir nicht aus dem Kopf geht ..."
Antara h?rt gespannt zu.
Meneor, wie oben: "... Du weisst doch, das Sache mit den krebskranken Kindern ... Als Piri blutend zu Boden fiel, war ich wie gel?hmt. Ich konnte ihm kein Druckverband anlegen ... Das Mutter hat es gerettet ... Und als ich Piri durch das Gang trug, h?tte ich die Guards hinter dem n?chsten Türe h?ren oder riechen müssen ... Aber ich habe nicht darauf geachtet und bin wie ein Idiot durch das Tür getrampelt ... H?tten sie ihre Waffen schussbereit gehabt, w?ren Piri und ich jetzt tot ..."
Meneor, wie oben: "... Wie konnte das geschehen, Antara? ... Ich verstehe das nicht."
Antara, voll Forschungsdrang: "Ruf diese Szenen noch mal ganz deutlich in dein Bewusstsein. Ich werde alle Gefühle, die damit verbunden sind, abtasten. Vielleicht kann ich so das Ursache für dieses L?hmung erkennen."
Meneor schliesst die Augen, um die Szenen wachzurufen. Antara konzentriert sich mit geschlossenen Augen aufs Abtasten von Meneors Gefühlen.
Pl?tzlich ?ffnet Antara ihre Augen und beginnt zu kichern. Meneor schaut sie verst?ndnislos an.
Antara legt ihren Kopf auf Meneors Brust und sagt l?chelnd: "Was bin ich froh!"
Meneor schaut verst?ndnislos zum Mond.
Antara, leise: "Das Diagnose lautet: Liebe."
Meneor, betroffen: "Dann bin ich also krank."
Antara, kichernd: "Nein, du verstehst das falsch. Das war doch bloss ein Witz mit dem Diagnose."
Meneor, stur: "Wenn mich etwas l?hmt, muss es ein Krankheit sein."
Antara, l?chelnd: "Ich erkl?re es dir ... Du hast Piri gern. Und als du es in seinem Blut hast liegen sehen, warst du so betroffen, dass du das Kopf verloren hast."
Meneor: "Nein, so schlimm war's nicht. Mein Kopf war noch dran."
Einen Augenblick ist Antara sprachlos wegen Meneors Nicht-Begreifen-Wollen.
Dann nimmt sie einen neuen Anlauf: "Liebe ist, wenn du dich im Geist eines anderen Wesens geborgen fühlst. Das ist doch nichts Krankhaftes. Es ist etwas sehr Sch?nes."
Meneor, trotzig: "Aber wenn es das Kampfkraft schw?cht, kann ich es nicht gebrauchen."
Antara, geduldig: "Liebe gibt auch Kraft. Ohne Liebe h?tte ich niemals überlebt ..."
Pl?tzlich kommt Antara etwas in den Sinn und sie sagt eindringlich: "... Und Piri vielleicht auch nicht ... Oder hast du vergessen, wie schnell du reagiert hast, als Piri und Martin beinahe in das S?uregraben gestürzt w?ren? ... Und du lebst auch nur noch, weil Lara und Aladan sich blitzartig auf deine Beine geworfen haben, als sich die Messer lockerten ..."
Antara, Meneor tief in die Augen schauend: "... Was glaubst du, war das Ursache dieser schnellen und kraftvollen Reaktionen?"
Meneor, verwirrt: "?h ..."
Antara, in Fahrt: "Ja, genau! Das war das Kraft des Liebe."
Meneor, wie oben: "Aber ..."
Antara, wie oben: "Nichts aber ... Wenn du lernst, das Liebe zu spüren, kannst du das L?hmung im Griff haben und das Kraft, das es dir gibt, nutzen ... Dann hast du mit Liebe mehr Kampfkraft als ohne."
Jetzt ist Meneor v?llig durcheinander.
Meneor, fast kleinlaut: "Woher willst du wissen, dass ich das Liebesl?hmung in das Griff bekomme?"
Antara, überzeugt: "Ganz einfach, ... weil du intelligent bist."
Meneor, gar nicht überzeugt: "Was nützt das Intelligenz, wenn die Gefühlsfelder dein Gehirn l?hmen?"
Antara, energisch: "Wenn du so weitermachst, hast du bald gleich viel Angst vor dem Liebe wie Tanja vor den Genmonstern."
Meneor begreift und erschrickt.
Meneor, kleinlaut: "Ich kann das nicht begreifen mit diesen Gefühlsfeldern, Antara ... Aber du hast ebenso viel mit Gefühlen gek?mpft wie ich mit K?rpern ... Hilf mir."
Antara, leise, l?chelnd: "Vertrau deinem Gefühlskrieger, so wie ich meinem K?rperkrieger vertraue."
Antara ist ganz nahe an Meneors Gesicht und sagt leise und z?rtlich: "H?r zu, mein Krieger, jetzt wirst du deinen Gefühlen freies Lauf lassen ... Entspanne dich ... Ergib dich ... L?se alle Angstfelder auf, die das freie Fluss der Gefühle st?ren ... Sei für ein Augenblick bereit zu sterben ... Sei bereit zu verblassen, ganz ohne Angst ... Jetzt lass dich durchfluten ..."
Antara küsst Meneor z?rtlich auf den Mund. Dabei h?ngt Antaras Sprechtext im Bild: "... von dem Liebe."
Meneor erwidert den Kuss mit geschlossen Augen.
Antara betrachtet den friedlich mit geschlossenen Augen daliegenden Meneor und sagt mit leichtem L?cheln: "Gut so ... Stell dir ein feindliches Wesen vor, das mich t?ten will."
Meneor ?ffnet die Augen und sagt impulsiv: "Ich werde dich verteidigen, auch wenn es mein Leben kostet."
Antara, wie oben: "Und ... fühlst du dich bei diesem Kampf behindert durch die Liebesfelder?"
Meneor, verwundert: "Nein, im Gegenteil, ich explodiere vom Kraft."
Antara, ernst: "Wenn du die Liebesfelder in dir bek?mpfst mit Angstfeldern, verlierst du Kraft und fühlst dich gel?hmt. L?sst du die Liebesfelder sich frei entfalten, geben sie dir zus?tzliche Kraft."
Antara führt ihren Mund zu Meneors Ohr und flüstert: "Hast du's begriffen?"
Meneor, leise: "Ja."
Antaras Zunge liebkost Meneors Ohrmuschel.
Meneors Hand streichelt Antaras Rücken.
Tanja sieht mit grossen, fast erschrockenen Kinderaugen durch den Schleier die Silhouette Antaras, die auf Meneor sitzt.
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Tanja flüstert: "Hundilein und Katzlien machen Kindelein."
Eine Tr?ne stiehlt sich in Tanjas Augen.
Antara liegt neben Meneor im Sand und sagt mit feinem L?cheln: "Ah, das hat gut getan."
Meneor, schlicht: "Ja ... aber du bist trotzdem traurig."
Antaras L?cheln wird schmerzlich und sie sagt: "Ich habe immer das Gefühl, dass ich bald sterben werde. Dadurch wird alles Sch?ne so traurig."
Meneor dreht seinen Kopf zu Antara, sodass er das Profil ihres Kopfes sieht und sagt leise: "Antara, ..."
Antara dreht ihren Kopf zu Meneor. Beide Blicke versinken ineinander, wie Meneor sagt: "... Du wirst nicht sterben ... Du wirst mich beschützen mit deinem Geist ... Und ich werde dich beschützen mit meinem Kampfkunst."
Pl?tzlich l?chelt Antara und sagt: "Du bist ein liebes Kerl."
Antara sieht Tanja im Sand knien und sagt besorgt: "Tanja ..."
Antara, mit geschlossenen Augen, sich auf Tanja konzentrierend: "... Es ist ?ngstlich und friert."
Antara, über Meneor gelehnt, den Schleier hochhebend: "Kommen Sie unter das Schleier, Frau Stadtpr?sident. Hier ist es sch?n warm."
Auf allen Vieren kriecht Tanja durch die ?ffnung im Schleier ...
... und legt sich zwischen Meneor und Antara, die ebenfalls wieder im Sand liegt.
Tanja legt die Arme um Antara und Meneor und zieht die beiden an sich. Tanja, mit grossem Blick und unechtem L?cheln: "Hundilein und Katzilein."
Meneor macht 'Wuff Wuff' und leckt mit grosser Zunge Tanjas Hals. Tanja kichert mit starrem Gesichtsausdruck.
Antara, kopfschüttelnd, leicht amüsiert: "Nun übertreib nicht, Meneor."
Meneor, Tanjas Kleid musternd: "Tanjas Kleid ist schmutzig und zerrissen. Vielleicht solltest du ihm ein Neues machen, das lebt und sich von ihren K?rperausscheidungen ern?hrt ... Dann riecht es nicht mehr so."
Antara, pl?tzlich Feuer und Flamme: "Ja, wir sollten unser Laborausrüstung wieder herstellen. Dann k?nnten wir endlich wieder etwas Positives in das Welt bringen, anstatt immer nur zu fliehen."
Meneor ist erstaunt über die Wirkung seiner Worte und denkt: 'Ein Frau wie ein Erdbeben.'
Antara, mit Schalk im Gesicht pl?tzlich losschluchzend: "Aber warum denkst du so schlecht von mir, Meneor?"
Meneor, überrascht, denkt: 'Ich muss aufh?ren zu denken.'
Meneor, hilflos, zur schluchzenden Antara: "Aber Antara ..."
Antara, mit schalkhaftem L?cheln: "Aber Meneor ... Das war doch ein Witz! Bloss ein Witz!"
Meneor liegt da im Sand, mit gequ?ltem L?cheln, geschlossenen Augen und denkt: 'Ah, dieses Frau! ... Und jetzt m?chte ich endlich schlafen.'
Aus einiger Entfernung ist nur die dunkle Silhouette der Gruppe zu sehen. Sprechblase über der Gruppe: "Meneor ..."
Sprechblase: "Ja?"
Sprechblase: "Ich will noch mal."
Sprechblase: "Ja, wenn du meinst, Antara."
Sprechblase: "Aber das war doch bloss ein Witz, Meneor! Bloss ein Witz!"
Sprechblase: "Argh."
Iris, in Schlafposition, mit offenen Augen, denkt: 'Die gef?hrlichsten Monster, die je erschaffen wurden, reden über die Liebe wie zwei Teenager. Und die Alte vom Stadtpr?sidenten ist durchgeknallt. In welchem Universum bin ich da gelandet?'
Szeneanfang:
Der Morgen graut. Chief Held ?ffnet die Augen ...
... und sieht, wie Ewald, an einen Felsen gelehnt, eingeschlafen ist. Die Videokamera liegt auf dem Felsen. Iris schl?ft neben Ewald im Sand.
Beh?nde steht Held auf ...
... und schleicht sich in einem Bogen von hinten an den Felsen heran.
Held ?ffnet die Videokamera ...
... und entnimmt ihr die Aufzeichnungskassette.
Mit tückischem Grinsen schleicht Held sich weg, ...
... legt die Kassette auf einen anderen Felsen, ...
... greift sich einen faustgrossen Stein ...
... und h?mmert damit die Kassette zu Schrott. Das dabei entstehende 'Klack Klack' ...
... weckt die Schlafenden auf.
Iris sieht, noch ganz schlaftrunken, den h?mmernden Chief und sagt schmerzlich: "Warum macht denn dieser Knallkopf so einen L?rm?"
Ewald, müde und ziemlich gelassen, mit der ge?ffneten Videokamera in den H?nden: "Ich glaube, der zerdeppert eben unsere Aufzeichnungen."
Iris Kopf schnellt herum zu Ewald und sie ruft ungl?ubig: "Was?!"
Hellwach vor Wut rennt Iris auf Chief Held zu, ...
... packt seinen h?mmernden Arm und schreit: "Sind Sie verrückt geworden?! Das ist ein Gewaltakt gegen die Informationsfreiheit! Und nützen tut's eh nichts. Wir haben ja auch alles live per Funk gesendet."
J?hzornig schl?gt Held Iris die Faust mit dem Stein ins Gesicht, ...
... sodass Iris, halb bet?ubt in den Sand stürzt.
Chief Held, zitternd vor Wut zu der halb benommen, halb erschrocken daliegenden Iris: "Halt die Schnauze, du bl?de Informationskuh!"
Mit einem Hass erfüllten 'Aaahhh!!' donnert Held ein letztes Mal den Stein auf die l?ngst zersplitterte Kassette.
Iris, mit blutender Kopfwunde, ziemlich kleinlaut: "Ewald, hilf mir ..."
Ewald ist schon da und greift Iris unter die Arme, ...
... um sie, die mit den Füssen im Sand schleift, zurück zum Felsen zu ziehen.
Iris, nachdem Ewald sie beim Felsen abgelegt hat, klagend: "Warum beschützt du mich nicht, Ewald?"
Ewald, etwas hilflos, sitzend am Felsen lehnend: "Aber Iris, dieser Mann ist ein Kriegsheld und Elitek?mpfer. Er braucht h?chstens 2 Sekunden, um mich mit blossen H?nden zu t?ten."
Iris, ver?chtlich zu dem unglücklichen Ewald: "Du k?nntest ja auch mal etwas trainieren, du Waschlappen ... Wegen dir Versager ist jetzt die Kassette mit dem Chromos 1-Gest?ndnis futsch und wir stehen da mit leeren H?nden ..."
Ewald, bes?nftigend: "Ist doch egal. Es war doch alles live. Unsere Story ist angekommen."
Eine Stimme aus dem Off: "Soll ich helfen?"
Leicht überrascht schauen Iris und Ewald auf ...
... und sehen Hisch vor sich stehen, die mit fragendem Gesichtsausdruck auf eine Antwort wartet.
Wie keine Antwort kommt, kniet Hisch zwischen den beiden nieder und sagt dabei: "Ich werde das Wunde sterilisieren."
Hisch, zum verlegenen Ewald: "Du magst doch Iris? Sonst würdest du dich nicht so von ihm behandeln lassen."
W?hrend Hisch ihre Lippen nahe an Ewalds Ohr bringt, stottert dieser verlegen: "?h ... ja ..."
Hischs Lippen flüstern in Ewalds Ohr: "Willst du sein Blut trinken?"
W?hrend Ewald verwirrt aus der W?sche guckt, führt Hisch ihren Mund zu Iris' Wunde ...
... und f?hrt mit der Zunge, das ganze Blut aufleckend, über die Kopfwunde.
Hisch zieht die blutige Zunge in die Mundh?hle zurück, beh?lt aber den Mund offen. Iris protestiert: "Schafft mir diese Lesbe vom Hals! Das ist ja widerlich!"
Hisch führt ihren offenen Mund zu Ewalds Gesicht. Dieser starrt Hisch verwirrt an.
Hisch ?ffnet mit den H?nden Ewalds Mund ...
... und l?sst die blutige Zunge in seine Mundh?hle schiessen, ...
... um nun ihre Lippen auf die seinen zu pressen. Ewald macht grosse Augen und sein Herz schl?gt heftig.
W?hrend Ewald mit klopfendem Herzen bel?mmert dasitzt und Hisch ihn innig küsst, dreht Iris sich nach den beiden um ...
... und faucht: "W?hrend ich hier im Sterben liege, knutschst du mit dieser Lesbe herum, du perverses Sexmonster!"
Hisch zieht sich grinsend zurück. Ein Blutstropfen sucht sich seine Bahn von Ewalds Unterlippe zum Kinn. Erschlagen, mit klopfendem Herzen denkt Ewald, den Blick auf Hisch gerichtet: 'O Mann, diese Genville-Frauen! ...'
Iris, Ewald auf den Schenkel hauend, wütend: "H?rst du mir überhaupt zu, du lüsterner Taugenichts?!"
Ewald, dem Iris' Verhalten allm?hlich auf den Geist geht, schaut sie an und bemerkt schnippisch: "Glaubst du wirklich, dass jemand, der so ein Theater macht wie du, im Sterben liegt?"
Von Ewalds Frechheit überrascht, weiss Iris einen Augenblick nicht, was sie sagen soll.
Iris, mit einem Anflug von Tr?nen: "Du bist so gemein."
Vers?hnlich nimmt Ewald ihren Kopf in seine H?nde, um die Wunde zu betrachten und sagt: "Hisch hat mit ihrem Speichel die Blutung gestoppt und die Wunde sterilisiert ... Sie hat dir geholfen."
Iris, angeekelt: "U?h."
Aladan liegt etwas entfernt seitlich im Sand. Er hat sowohl den b?se grinsenden Chief Held wie auch Iris und Ewald im Blickfeld und sagt nachdenklich zu Estragon: "Liebes Estragon, findest du es nicht auch seltsam, dass die Natürlichen so lange überlebt haben, obwohl sie sich bei jedem Gelegenheit die K?pfe einschlagen?"
Estragon, auf dem Rücken im Sand liegend, den morgengrauen Himmel betrachtend, philosophisch abgekl?rt: "Ich denke, liebes Aladan, dass dieses Spezies bald beim logischen Ziel ihres Verhaltens angelangt sein wird ... beim Aussterben."
Pl?tzlich schallt es aus dem Off: "Vooortraaag!"
Die K?pfe fliegen herum.
Antara steht, sch?n wie ein Traum, auf einem Felsen und wartet l?chelnd darauf, dass ihr alle Aufmerksamkeit schenken.
Wagon, fr?hlich: "Kommt, Naturals und Genvilles! Wenn wir schon wieder das ganze Tag Staub fressen müssen, geniessen wir jetzt wenigstens ein interessantes Auftakt."
Ausser Chief Held, der das Geschehen misstrauisch aus der Ferne beobachtet, Meneor und Tanja versammeln sich alle, sitzend, stehend oder liegend, vor Antaras Felsen. Auch Iris schleppt sich, auf Ewald gestützt, heran.
Antara senkt etwas den Kopf und beginnt leise und mitfühlend: "Das verehrte Frau Stadtpr?sident hat heute Nacht beschlossen, sein Furcht vor Genmonstern in einem Winkel seines Gehirns einzusperren und uns als Haustiere zu betrachten ... Solange wir ihm das Furcht vor uns nicht auf anderes Weise nehmen k?nnen, scheint es mir angezeigt, das Wunsch von Frau Stadtpr?sident zu respektieren ..."
Antara, das Publikum eindringlich anschauend: "... Wir sollten auf kein Fall versuchen, sein Schutzmechanismus zu zerst?ren, sonst wird sein Gehirn von starken Angstfeldern geflutet, was sehr schmerzhaft ist."
Meneor und Tanja kommen, Hand in Hand, auf das erstaunte Publikum zugeschlendert. Tanjas Augen sind gespenstisch geweitet und starr. Martin, aufspringend: "Tanja!"
Martin rennt zu Tanja und packt ihre Hand. Martin, besorgt: "Tanja, wie geht es dir?"
Martin spürt Stirn runzelnd die Wunde an Tanjas Hand, ...
... wirft einen Blick darauf und ruft erschrocken: "Tanja, wer hat das getan?!"
Tanja sagt mit leerem Blick: "Hundilein hat mich gebissen."
Martin, nichts begreifend: "Hundilein?"
Aus dem Off kommt ein 'Pssst, Antara will vortragen.'. Martin, leicht peinlich berührt: "O Verzeihung."
Meneor, Tanja und Martin setzen sich zum Publikum.
Antara steht da mit theatralisch ausgebreiteten Armen, nach hinten gelegtem Kopf und geschlossenen Augen, als warte sie auf eine Eingebung des Himmels. Alle warten gespannt.
Antara, wie oben: "Ich spüre das Trauer und das Ohnmacht derer, die alles verloren haben ... Ich spüre das Sinnlosigkeit eines Flucht ohne Ziel ... Ich spüre das Verzweiflung des Existenz auf einem verlorenen Planeten ..."
Antara senkt die Arme und schaut das Publikum an mit ihrem melancholischen Blick. Das Publikum ist in ihrem Bann.
Antara, wie oben: "... Wir haben Genville nicht verloren. Es ist in unseren Herzen. Genville ist Freundlichkeit. Ich m?chte, dass wir dieses Freundlichkeit aus unseren Herzen holen und in das Welt setzen, überall wo unser Reise uns hinführt ..."
Antara, wie oben: "... Lasst uns die Laborger?te wieder erschaffen, um dann ein Oase des Freundlichkeit wachsen zu lassen für all jene, die hier des Weges ziehen."
Das Publikum ist ergriffen.
Erst, wie sich der Bann von Antaras Worten l?st, beginnen die Genvilles zu klatschen und 'Bravo' zu rufen. Yon und Ewald wissen nicht, was sie von der Sache halten sollen. Iris hat von all dem nichts begriffen. Tanja hat sowieso nicht zugeh?rt. Martin hat's auch nicht so recht verstanden, klatscht aber aus Opportunismus mit. Meer strahlt übers ganze Gesicht und klatscht begeistert.
Nachdem sich der Beifall gelegt hat, sitzen Aladan und Estragon zerknirscht da. Wagon bemerkt es und fragt besorgt: "Was habt ihr denn?"
Aladan, wie oben: "Das bedeutet doch Arbeit."
Estragon, im gleichen Ton: "Warum haben wir bloss geklatscht?"
Wagon muss lachen. Hisch kommentiert giftig: "Was für faule S?cke!"
Doktor Meer h?rt den Spruch und muss l?cheln, ...
... sagt dann aber ernst zu den herumstehenden Genvilles: "Wenn wir gerade bei S?cken sind ... Unsere 'S?cke' sind doch leer. Wie wollen wir so etwas aufbauen?"
Wie auf Befehl greifen H?nde in Kleidungsstücke ...
... und die vier Schwestern, Aladan, Estragon, Chromos 5 und Meneor stehen da und halten, fr?hlich l?chelnd, je ein S?cklein mit Samen hoch. Wagon kr?ht fr?hlich: "Was sagt denn, dass unsere S?cke leer sind?"
Meer ist erstaunt, begreift aber nicht recht.
Martin, unsicher: "Ist das jetzt wieder ein Scherz oder k?nnen wir damit wirklich etwas anfangen?"
Auch Yon ist neugierig.
Chromos 5 schüttet ein paar Samen, die alle unterschiedlich aussehen, auf seine Handfl?che ...
... und pr?sentiert sie Meer, Martin und Yon mit den Worten: "Das sind Samen des Blutwanne. In jedem Samen ist ein Eizelle für ein lebendes Laborger?t des allerneusten Generation. Ist das Blutwanne gewachsen, beginnen die Eizellen sich zu entwickeln."
Martin und Yon sind etwas überfordert, w?hrend Meer begeistert ausruft: "Das ist genial! Das ist absolut genial!"
Ewald, schwer beeindruckt: "Die Grundlage einer Zivilisation in einem Beutel ... Das ist wirklich stark!"
Iris, Ewald zweifelnd anschauend: "Ich habe zwar nichts begriffen, aber deine geistige Gesundheit scheint hier in der Wüste zu leiden ..."
Iris, auf den Felsen, wo die Kamera drauf liegt, zugehend: "... H?chste Zeit für die Rückkehr. Und ich brauche sowieso meine Dusche."
Iris will die Kamera auf Sendung schalten, aber sie ist schon eingeschaltet und die Ladungsanzeige ist auf null.
Iris, Stirn runzelnd, mit unheilvoller Freundlichkeit: "Ewald? ..."
Ewald kommt hinzu.
Iris, wie oben: "... Warum ist der Akku leer?"
Ewald erschrickt ...
... und stottert: "?hm ... ich ... ja ..."
Iris, mit der Ruhe eines vor dem Ausbruch stehenden Vulkans: " '?hm ich ja' will heissen, du bist eingeschlafen und hast vergessen die Kamera abzustellen ..."
Iris explodiert: "... UND DESHALB HABEN WIR JETZT KEINE FUNKVERBINDUNG MEHR ZU NATURAL CITY, DU ABSOLUT GRENZENLOSER IDIOT!!!"
Ewald, ein H?ufchen Elend: "Ja, du hast ja Recht, Iris ... Aber wir haben doch schon gestern Abend gesendet, dass sie uns holen sollen ..."
Iris faucht: "Und wo ist der Hubschrauber?"
Ewald, sich verzweifelt an den Strohhalm klammernd: "Aber sie werden bestimmt erst losfliegen, wenn es Tag ist. Sie k?nnen also noch gar nicht hier sein."
Chromos 5: "Ich glaube, das Sendeleistung des Kamera ist zu schwach, um Natural City zu erreichen. Wir sind etwa zehn Stunden mit fünfzig Stundenkilometern gerannt. Das macht fünfhundert Kilometer. Kann das Kamera so weit senden?"
Ewald, sich verzweifelt an den Kopf fassend: "Argh."
Iris, mit der Freundlichkeit einer Tellermine zu Chromos 5, auf Ewald zeigend: "Würden Sie mir freundlicherweise ein Messer leihen? Ich will diesem Ding da die Eier abschneiden, damit nie wieder jemand auf die Idee kommt, es handle sich um einen Mann."
Amüsiert reicht Chromos 5 Iris ein Messer.
Aus etwas gr?sserer Distanz ist zu sehen, wie Iris mit erhobenem Messer dem fliehenden Ewald nachrennt. Ewald schreit verzweifelt: "Aber ich hab doch nicht gewusst, dass wir schon so weit draussen sind! ... Hiiilfeee!"
Hisch, beim Betrachten der skurrilen Szene, sp?ttisch: "Die zwei haben wirklich viel Gefühl für einander."
Die Genvilles kichern oder lachen.
Iris und Ewald sind so weit vom Lagerplatz entfernt, dass sie sich auf Kampfpilzterrain bewegen. Neben dem rennenden Ewald zucken weisse Tentakel aus dem Sand, denen Ewald knapp entkommt, ohne sie zu sehen.
Iris hingegen rennt voll in die Tentakel und schreit voller Panik: "Iiihhh!"
Ewald dreht sich um und schreit erschrocken: "Iris!"
Da Ewald stehen geblieben ist, wird auch er gepackt von neu aus dem Boden schiessenden Tentakeln.
Als Ergebnis eines nicht sichtbaren gewaltigen Sprunges landen Meneor und Chromos 5 wie seinerzeit Superman in der Szene. Die beiden halten in jeder Hand ein Messer.
Meneors und Chromos 5s Arme verschwimmen, wie sie mit ?usserster Konzentration die Tentakel zerstückeln, ...
... ohne Ewald und Iris, die bereits in einer beinahe t?dlichen Umschlingung stecken, zu verletzen.
W?hrend Meneor bei dem Kampf herumhüpft wie ein wild gewordenes Karnickel, bleibt Chromos 5 zu lange am selben Ort stehen und prompt wird auch sein Bein umschlungen von einem Tentakel, was er jedoch in der Hitze des Gefechts nicht bemerkt.
Da kommt Wagon mit Superman-Landung in die Szene, ...
... zieht ein Messer und sieht gleichzeitig voller Entsetzen, wie Chromos 5s Bein unter dem sich zusammenziehenden Tentakel blutig zerspritzt.
Kurz entschlossen, hackt Wagon mit einem gewaltigen Messerstreich das zerquetschte Bein ab ...
... und f?ngt den vor Schmerz ohnm?chtig hinsinkenden Chromos 5 auf.
Fast gleichzeitig machen Piri, Lara, Hisch und Aladan eine Superman-Landung in der Szene ...
... und beginnen sogleich, die überall empor wachsenden Tentakel abzum?hen, ...
... w?hrend Wagon mit Chromos 5 auf den Armen einen Staub aufwirbelnden Spurt in den Sand legt, ...
... sodass die aus dem Boden schiessenden Tentakel das Nachsehen haben.
Piri nimmt die vor Schreck gel?hmte Iris auf die Arme, Meneor den vor Schreck gel?hmten Ewald.
Da mittlerweile überall Tentakel aus dem Boden ragen, k?nnen sie nicht einfach losrennen.
So rasen Lara, Hisch und Aladan um die langsam voranschreitenden Piri und Meneor herum und zerstückeln alles, was ihnen zu nahe kommt.
Kurz bevor er den sicheren Boden erreicht, schl?ngelt sich ein Tentakel zwischen Aladans Beinen hoch ...
... und umschlingt zu Aladans Verblüffung und Entsetzen seine Geschlechtsteile.
W?hrend der Tentakel seine Geschlechtsteile abpresst, schreit Aladan unter h?llischen Schmerzen: "Aaahhh!!!"
Reaktionsschnell zuckt Lara herum ...
... und reiss Aladan mit Schwung auf den sicheren Boden, w?hrend der Tentakel mit seiner Troph?e im Sand verschwindet.
Aladans lebendes Kleid wird durchtr?nkt vom Blut und er schreit, auf dem Rücken liegend: "Aaahhh!!!"
Lara schl?gt das Kleid des schreienden Aladan zurück, um die Wunde zu sehen ...
... und sagt mit grossen Augen: "Oh Aladan, deine sch?nen Geschlechtsteile sind ja weg!"
Rasch reisst Lara aus Aladans Kleid ein paar Streifen, ...
... die sie geschickt zu einem Verband bindet.
Liebevoll streicht Lara über Aladans schmerzgezeichnetes, tr?nenfeuchtes Gesicht und sagt mitfühlend: "Mein Held ..." ...
... und dann mit einem aufmunternden L?cheln: "... Wenn dein Lustpumpe wieder da ist, werde ich dich so oft besteigen, dass du dir wünscht, es w?re nicht nachgewachsen."
Hisch, kopfschüttelnd: "Typisch Lara ... Aladan krepiert vor Schmerzen und es denkt wieder nur an Sex."
Estragon, zu Hisch tretend, mit Blick auf Aladan: "Sei nicht so streng, Hisch. Lara will es doch bloss ablenken von seinem Schmerz."
Hisch, zustimmend: "Ja, da ist Sex wohl das Beste bei Aladan."
Estragon und Hisch schauen sich an und kichern, ...
... werden Ernst und schauen sich tief in die Augen.
Estragon führt sein Gesicht zu Hisch und küsst sie auf die Lippen.
Beide umarmen und küssen sich.
Ihre Kleider sinken zu Boden.
Ihre K?rper sinken in den Sand ...
... und sie paaren sich voll z?rtlicher Leidenschaft.
Aladan, unter Schmerzen: "He, ihr Monster, müsst ihr euch neben einem frisch Kastrierten paaren?"
Lara, begütigend: "Lass sie doch. Die beiden sind bestimmt ganz aufgeregt durch dieses Kampf. Und Sex ist das beste Beruhigungsmittel."
Aladan, klagend, unter Schmerzen: "Ich bin das ?rmste im Universum und niemand hat Mitleid."
Lara kichert ...
... und legt ihren Kopf auf Aladans Brust.
Iris beim Betrachten von Estragon und Hisch, gezeichnet vom Schock durch den Kampfpilz: "An diese verdammte Rammelei werde ich mich nie gew?hnen."
Ewald, ebenfalls unter Schock: "Bevor du hier Moralin verspritzt, sieh lieber, was du angerichtet hast ..."
Ewald, Iris Blick auf den bewusstlosen, von Wagon und Antara betreuten Chromos 5 lenkend: "... Chromos 5 hat ein Bein verloren, weil du unbedingt eine Dusche wolltest."
Iris, sich angeekelt abwendend: "Pah, ich habe noch nie einen Mann gebeten, mir nachzulaufen. Da ist er ganz selber Schuld."
Ewald betrachtet Iris mit einem seltsamen, irgendwie fassungslosen Blick ...
... und sagt: "Warum weigerst du dich zu begreifen, dass diese Leute eben ihr Leben eingesetzt haben, um uns vor dem Zerquetscht-werden zu bewahren?"
Iris starrt Ewald nur irritiert an, weil sie nicht zugeben will, dass er recht hat.
Antara und Wagon haben Chromos 5s Beinstumpf mit Kleiderstreifen abgebunden. Wagon ist dabei, Chromos 5s gesamten K?rper zu ultraschallen. Antara, die Hand auf Chromos 5s Stirn, konzentriert sich mit geschlossenen Augen.
Gleichzeitig ?ffnen beide Frauen ihre Augen und sehen sich an.
Wagon, ernst, aber erleichtert: "Sonst habe ich keine Defekte entdeckt."
Antara, dunkel: "Die Wisperfelder seines Gehirns sind im Ordnung ... Aber es wird furchtbare Schmerzen haben, wenn es aufwacht."
Wagon, entschlossen aufstehend und den Samenbeutel hervorkramend: "Wir brauchen unser Labor ... Ich werde jetzt gleich die Blutwannen pflanzen."
Wagon geht ein paar Schritte, ...
... kniet sich hin und will einen Samen in den Boden stecken. Da f?llt eine dicke Tentakelscheibe neben ihr in den Sand. Stimme aus dem Off: "Steck das Samen da ein. Dann hat es schon mal Wasser und Essen."
Wagon schaut auf und sieht den breit grinsenden Meneor mit einem Arm voll Tentakelstücken und vom Tentakelkauen ausgebeulten Wangen. Wagon, anerkennend: "Ein gutes Idee."
Dann f?llt ihr Meneors breites Grinsen auf und sie ruft: "Mann, Meneor, was gibt es da zu grinsen, nach all dem, was passiert ist?"
Meneor, ungerührt grinsend und kauend: "Mann, Wagon, was ist denn Schlimmes passiert?"
Wagon ruft: "Mann, Meneor, eines hat sein Bein verloren und das andere sein Schwanz!"
Einen Moment lang scheint es, als lausche Wagon dem Echo ihrer eigenen Worte, ...
... dann ruft sie, unwillkürlich losprustend: "Mann, Meneor, was bist du für ein gefühlloses Monster!"
Meneor grinst breit.
Yon starrt ziemlich verwirrt auf das Treiben der Genvilles. Martin, der von den Genvilles schon mehr gewohnt ist, betrachtet die Szenerie immerhin noch ziemlich betroffen. Meer denkt mit stillem L?cheln: 'Da spritzt ja mehr Blut als in meinem langweiligen Labor ...'
Pl?tzlich h?rt Martin eine Stimme aus dem Off: "Hundilein."
Rasch dreht er sich um und sieht Tanja am Boden sitzen und Flu streicheln, der es sichtlich geniesst.
Martin, auf Tanja zugehend, die H?nde hebend: "Tanja! Dich habe ich in all der Aufregung ganz vergessen."
Tanja beachtet die Worte gar nicht und streichelt weiter Flu. Martin steht hilflos daneben.
Eine Stimme aus dem Off l?sst Martins Kopf herumfahren: "Das Wahnsinn hat auch sein Gutes."
Martin, zur herantretenden Piri: "Wie meinst du das?"
Piri: "Wenn du Tanja früher 'vergessen' h?ttest, h?tte es dich sch?n abgepfeffert."
Martin h?rt Piris Worte mit Stirnrunzeln ...
... und erwidert unerfreut: "Ja, aber ich finde das gar nicht lustig."
Piri, etwas erschrocken, dass Martin ihre Worte so missverstanden hat: "Aber Martin, ich wollte mich nicht lustig machen über Tanja. Ich wollte dich nur tr?sten ..."
Piri, Martin sanft die Hand auf die Schulter legend: "... Dein Frau braucht n?mlich jetzt viel Liebe und Z?rtlichkeit."
Martin kniet nieder zu Tanja ...
... und legt die Arme um sie.
Zu Martins überraschung legt Tanja ihren Kopf an seine Brust und umarmt ihn.
über Tanjas Gesicht laufen Tr?nen, wie sie sagt: "Martin."
Szeneanfang:
In der Universit?t. Caesar steht mit Ordnern und gerollten Pl?nen unter dem Arm vor einer Tür mit der Aufschrift 'Kommandant Hart' und klopft an: 'Toc Toc'.
Ohne eine Antwort abzuwarten, tritt Caesar ein und sieht Hart mit fragendem Gesichtsausdruck hinter einem wuchtigen Pult sitzen.
Caesar: "Sie haben Ihr Büro in das Universit?t verlegt?"
Hart, nickend: "Nachdem wir Natural City von Genmonstern ges?ubert haben, muss unsere Zivilisation sich geistig entwickeln."
Caesar legt seine Pl?ne und Ordner auf Harts Pult und sagt zu dessen Erstaunen: "Ich habe das Nacht durchgearbeitet und habe hier mein Beitrag zu diesem geistigen Entwicklung."
Hart, mit Blick auf einen entrollten Plan, verblüfft: "Was?! ... Sie haben das Transport- und Energiesystem bereits fertig?!"
Hart fasst sich und sagt mit seinem üblichen ausdruckslosen Gesicht: "K?nnten Sie mir Ihren Vorschlag kurz erl?utern, Herr Caesar."
Caesar, auf die nun s?mtlich entrollten Pl?ne weisend: "Zu jedem per Auto erreichbaren Ort des Stadt werden Lenkdr?hte unter dem Fahrbahn verlegt. Entlang diesen Lenkdr?hten verkehren computergesteuerte leichte Kunststoffautos mit Elektromotoren. Obwohl das H?chstgeschwindigkeit nur 30 Stundenkilometer betr?gt, entstehen dank des computergelenkten Verkehrsflusses keine l?ngeren Fahrzeiten als bisher. Gleichzeitig wird es nur noch leichte Verletzungen bei Unf?llen und praktisch keine Toten mehr geben ..."
Hart, protestierend: "Aber da müssen wir ja viele neue ?lkraftwerke bauen, wenn wir diesen Strombedarf decken wollen."
Caesar: "Wir pflastern die D?cher mit Solarzellen."
Hart, h?hnisch lachend: "Ha, Solarzellen ... Das bringt doch nichts!"
Caesar greift sich in die Tasche und legt ein Solarzellenpl?ttchen auf das Pult. Caesar: "Mit diesen von mir entwickelten Solarzellen k?nnen wir 98 Prozent des Lichts in Strom umwandeln."
Hart schaut verblüfft auf das Pl?ttchen ...
... und sagt dann ehrfürchtig: "98 Prozent ... Das reicht ja für ..."
Caesar, nickend: "Ja, das reicht für das Deckung des gesamten Energiebedarfes von Natural City, nicht nur für die paar Autos."
Hart, kritisch: "Aber wie wollen Sie die Elektrizit?t speichern? Diese Elektrofahrzeuge müssen doch schwere Batterien tragen und dauernd an der Steckdose h?ngen."
Caesar zieht aus seinem Mantel einen Kubikdezimeter kleinen Würfel und sagt, den Würfel vor Hart stellend: "Mit diesem Batterie kann ein Auto ein Monat lang 24 Stunden am Tag herumfahren, bevor es an das Steckdose muss."
Jetzt ist Hart sprachlos.
Hart, sichtlich erschüttert: "Sie l?sen in einem ... ?h, ich meine in einer Nacht zwei Probleme, die wir Natürlichen in Jahrhunderten nicht l?sen konnten ..."
Caesar, etwas erstaunt über Harts Betroffenheit: "Ich z?hle nur eins und eins zusammen ..."
Hart, abwinkend: "Jaja, schon gut."
Hart, im Befehlston in den Kommunikator: "Ich habe hier ein neues Verkehrs- und Energiesystem, dessen Realisierung sofort in Angriff zu nehmen ist! Alle Automobile werden zur Erg?nzung unserer Stahlvorr?te eingestampft! Jeder Widerstand gegen diese Massnahmen ist umgehend mit Erschiessen zu ahnden!"
Caesar steht abwartend neben Harts Pult.
Hart schaut Caesar an und fragt kühl: "Noch etwas?"
Caesar, fragend: "Mein n?chstes Aufgabe?"
Hart, nachdenkend: "O ja, ja ... Hmmm."
Hart, eine Idee habend: "Einen Wald ... Ich m?chte einen Wald."
Caesar: "Aber Natural City ist zugebaut. Für ein Wald hat es kein Platz mehr."
Hart, ver?rgert: "Dann werden wir eben die H?lfte der H?user platt walzen!"
Caesar: "Das brauchen wir nicht ..."
Hart schaut Caesar Stirn runzelnd an.
Caesar, mit ausschweifender Geste: "... Wir haben ein ganzes Planet zum Verfügung."
Hart: "Aber die Wüste geh?rt den Monstern. Und wir k?nnen den S?uregraben nicht vergr?ssern. Wir haben so schon kaum genug Wasser, um die Verdunstung auszugleichen."
Caesar, mit wildem Blick: "Glauben Sie, ein organisiertes Kraft liesse sich von diesem l?cherlichen S?uregraben aufhalten? Und wenn das Graben nur gegen einzelne Kampforganismen schützen soll ... Das schaffen wir auch anders."
Hart h?rt interessiert zu ...
... und sagt dann, nachdenklich vor sich hinschauend: "Früher oder sp?ter müssen wir uns den Planeten zurückholen ..."
Hart, zu Caesar aufschauend: "... Warum nicht früher ... Sie haben Recht ..."
Hart, pl?tzlich wieder unsicher: "... Aber was ist mit den Monstern aus Genville? ... Ihre Kampfkraft ist enorm."
Caesar, ver?chtlich abwinkend: "Die Genvilles sind ein Haufen harmloser Narren. Die sind nur gef?hrlich, wenn sie angegriffen werden."
Hart, zweifelnd: "Sie werden uns nicht angreifen?"
Caesar, beruhigend: "Denen fehlt jedes Herrschbedürfnis. Die Genvilles werden sich ein ruhiges Pl?tzchen suchen, wo sie sinn- und ziellos in das Tag hineinleben k?nnen."
Hart denkt: 'Und wenn dieser Caesar von den Genvilles geschickt worden ist, um mir genau das zu sagen? ... Damit meine Wachsamkeit nachl?sst und ich sie vergesse ... Bis sie stark genug sind, um die letzte Bastion der Natürlichen zu stürmen und zu zerst?ren ... Das Ende von Natural City ... Das Ende der Menschheit!'
Hart, mit steinerner Miene: "Nun gut, lassen Sie uns die Wüste zurückerobern ..."
Hart, angewidert: "... Vielleicht gelingt es uns dann auch, wieder Früchte und Gemüse anzupflanzen anstelle dieses Algendrecks."
Caesar wendet sich zum Gehen, ...
... bleibt jedoch vor der Tür stehen und sagt: "Ach ja, für das Wald brauche ich ein Sondergenehmigung von Ihnen, Kommandant Hart."
Caesar dreht sich um und sagt zu dem fragend schauenden Hart: "Von den meisten Pflanzen sind nur noch die genetischen Informationen vorhanden. Ich brauche also Ihr Sondererlaubnis zum Betrieb eines Tanks. Mit dem Tank kann ich die für den Wald ben?tigten Pflanzen rekonstruieren."
Hart, mit b?sem L?cheln: "Und mit diesem Tank k?nnen Sie auch einen Haufen Genmonster züchten, die uns dann das Leben schwer machen."
Caesar, mit undurchdringlichem Gesicht: "Wozu dieses Aufwand? Wenn ich die Natürlichen ausrotten will, brauche ich nur ein bisschen von meinem Blut zu verspritzen."
Hart h?rt die Worte mit steinernem Gesicht ...
... und sagt dann: "Sie haben die Genehmigung. Aber ich werde den Tank Tag und Nacht streng bewachen lassen."
Szeneanfang:
Es ist Nacht. Chief Held schl?ft neben Yon auf dem Sand. Alles ist in das bleiche Licht des Mondes getaucht.
Etwa fünfzig Meter von Held entfernt, beginnt der Sandboden sich zu bewegen.
Auf einer Fl?che von etwa zehn Metern Breite und drei Metern Tiefe schl?ngeln sich Tentakel empor, ...
... umtanzen sich, ...
... werden dicker ...
... und dicker, ...
... nehmen gedrungene, an menschliche K?rper erinnernde Gestalten an.
Chief Held w?lzt sich unruhig im Schlaf.
Die Gestalten verdeutlichen sich zu kr?ftigen Chromos 2 Kriegern, die kauern oder sitzen ...
... und erstarrt sind in ihrer T?tigkeit, ...
... dem Essen von menschlichen K?rperteilen, die sie im Schmerzensschrei erstarrten Soldaten lebendigen Leibes ausgerissen haben.

