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37. Emmanline

  Emmanlines Augen wirken wie vereistes Silber... kalt, still und vollkommen ausdruckslos. Nicht, weil sie nichts empfand, sondern weil sie fürchtete, an dem, was in ihr tobte, zu zerbrechen. In ihrem Inneren wütete ein Orkan. Kein gew?hnlicher Sturm, sondern ein zerst?rerischer, jahrhundertelang angestauter Wirbel aus Schmerz, Entt?uschung, Sehnsucht und Wut. Er schraubte sich wie eine peitschende Windhose durch ihre K?rper, brannte in ihren Adern und drohte jeden Augenblick auszubrechen. Emmanline konnte kaum atmen, kaum klar denken und jede Bewegung in ihrem Brustkorb schmerzte, als w?re er zu eng für all das, was sich darin aufgestaut hatte. Noch nie… Noch nie hatte sie solch einen Gefühlsausbruch erlebt.

  Zweihundertsiebenundachtzig Jahre lang hatte sie gelernt, alles zu schlucken, zu ertragen und sich selbst zu verstecken. Ihre Gedanken, ihre Wünsche, ihr Verlust, ihre Angst und ihre Wut, all das, war eine Elfe und erst recht... ihre zweite H?lfte nicht zustand. Alles hatte sich in ihr festgebissen wie Dornen, die immer tiefer in ihr Herz wuchsen.

  Doch jetzt… jetzt, da Emmanline einmal gespürt hatte, was Freiheit war, wenn auch nur für kurze Zeit… Jetzt konnte sie nicht mehr zurück. Nicht mehr in diesem alten Muster aus Schweigen, Dulden und Unsichtbarsein. Nicht mehr in dieser hilflosen Selbstaufgabe, die sie früher getragen hatte wie ein unsichtbares Kleid. Alles um sie herum war bedeutungslos geworden. Die Befehle, die Drohungen und die Machtspiele dieser Drachen. In diesem Moment konnte sie nichts anderes mehr ertragen als die Tatsache, dass sie sich NIE wieder in die Rolle eines Opfers pressen lassen würde. Nie wieder.

  Wenn Emmanline sich verteidigen müsste, würde sie es tun. Wenn sie k?mpfen müsste, würde sie k?mpfen. Wenn sie dafür brennen musste... dann sollte sie brennen. Denn verlieren konnte sie nichts. Rein gar nichts. Nicht einmal ihr Leben. Denn das geh?rte ihr l?ngst nicht mehr... es war an sie gebunden. Unausl?schlich und unsterblich. Ein Fluch oder ein Geschenk, das sich weigerte, sie gehen zu lassen, und so stand Emmanline da, mit eisigen Augen und einem Herzen, das wie ein einziger Schrei war. Sie wussten, dieses Mal würde sie nicht weglaufen. Diesmal würde sie nicht verstummen. Diesmal würde sie nicht zerbrechen.

  Dr?ngend packte Aiden sie und zog sie hinter sich her, weg von dem Ort, weg von der Situation. Oben im Zimmer angekommen, stie? er sie schnell schon hastig hinein und schlug die Tür so heftig zu, dass Emmanline unwillkürlich zusammenzuckte.

  ?Sag mal, bist du von allen guten Geistern verlassen?“ Seine Stimme donnerte durch den Raum. Seine Wut war klar, scharf und unüberh?rbar. So hatte sie Aiden noch nicht erlebt. ?Niemand kann dich hier noch beschützen, wenn du die K?nigin so weit treibst, dass sie dich einen Kopf kürzer macht.“ Er baute sich vor ihr auf, n?her als ihr lieb war. Emmanline wich einen Schritt zurück. Er folgte. Noch einen. Er wich nicht. Beim dritten Versuch packte Aiden pl?tzlich ihre Oberarme, riss sie an sich und presste sie so fest an seine Brust, dass ihr kaum das Atmen m?glich erschien. Sein Gesicht vergrub er in ihrem Haar, als suche er dort Halt.

  Emmanline blieb im ersten Moment die Luft weg und ihre Augen weiteten sich. Es versetzte sie in eine Schockstarre und dann kehrte das Bewusstsein in ihr zurück. ?Aiden.“ Ihr Ton schwankte zwischen Unsicherheit und Warnung. ?La... lass mich sofort los.“ Sie stemmte sich sofort gegen ihn, doch seine Arme waren wie Eisenfesseln.

  ?Nein“, knurrte Aiden heiser auf ihre Haut, was ihr eine G?nsehaut verschaffte. Nicht im guten Sinne. ?Werde ich nicht. Wei?t du, wie ich mich dabei fühle, Emmanline? Willst du es wissen?“

  Nein. Das wollte sie nicht h?ren. Emmanline schüttelte ihren Kopf.

  ?Sch?n. Ich sage es dir trotzdem.“ Seine Stimme zitterte vor unterdrückter Wut und etwas anderem. ?Es macht mich rasend, wenn du dein Leben so leichtfertig aufs Spiel setzt. Verdammt wütend macht es mich und gleichzeitig…“ Er stockte, rang nach Worten. ?Es bedeutet mir etwas, dass du sicher bist. Ich versuche dir zu helfen, wirklich. Aber k?nntest du nicht ein einziges Mal... nur einmal Hilfe annehmen?“ Seine Verzweiflung schnitt sch?rfer als seine Wut. Niemand hatte je solche Worte zu ihr gesprochen.

  ?Du verschwendest deine Energie, Aiden. Lass mich los.“ Sie wand sich wieder, diesmal st?rker, doch sein Griff wurde nur fester. Nicht schmerzhaft, aber eng genug, dass ihr Atem dünner wurde, flacher. Sie wollte all das nicht h?ren, w?hrend ihr Herz unnatürlich schnell in ihrer Brust schlug.

  ?Ich kann nicht.“ Aidens Atem ging schnell, unkontrolliert. Er hob den Kopf aus ihrem Haar, zwang sie mit seinen blauen Augen festzuhalten. ?Ich kann nichts dagegen tun, Emmanline. Ich fühle mich wahnsinnig zu dir hingezogen. Ich will dich. Ich werde dich nicht einfach an jemand anderen weiterreichen.“ Seine Stimme brach fast. ?Lass mich dich aus Luciens F?ngen herausholen. Ich tue alles dafür. Aber bitte… bitte weise mich nicht so grausam zurück.“ Aiden schluckte, als würde er einen Abgrund hinunterstürzen. ?Ich liebe dich, Emmanline.“

  Ihre Augen wurden noch gr??er. Entsetzen. Schock. Eine Starre, die ihr durch Marke und Bein fuhr. Das war unm?glich. Unvorstellbar... und falsch.

  Er... liebte... sie? Nein. Nein. Nein. Das durfte nicht sein. Nicht jetzt, nicht hier, nicht so.

  ?Du irrst dich“, würgte Emmanline unter Verst?rung hervor. Ihre Stimme kr?chzte, als h?tte jemand ihr die Luft abgeschnitten. Klar denken konnte sie nicht mehr.

  ?Nein, tue ich nicht.“ Aidens Worte kamen weich, aber unerbittlich. ?Ich liebe dich seit dem ersten Augenblick. Ich habe es nur zu sp?t bemerkt. Erst richtig, als du verschwunden bist.“ Seine Stirn legte sich in Falten und Schmerz schimmerte darin. ?Ich habe überall nach dir gesucht... und als ich dich hier fand… Gott, Emmanline, ich war so erleichtert. Als... als w?re mir eine ganze Weltlast von den Schultern gefallen.“

  Oh nein. Nein, das durfte nicht real sein.

  ?Ich… ich kann das nicht. H?r auf.“ Ihr Unbehagen wuchs zu blanker Panik an. Emmanline fühlte sich wie ein Tier in die Ecke gedr?ngt. ?Nein.“ Wieder versuchte sie, sich aus seiner Umarmung zu winden. ?Aiden…“ Ihre Stimme wurde dünner, brüchig, erstickt von Angst und etwas, das sie nicht benennen konnte.

  Irgendwas an ihrem Ton riss ihn zurück in die Realit?t. Seine Arme l?sten sich abrupt, als h?tte er sich verbrannt. Aiden machte ein paar Schritte von ihr weg und sie wich im selben Atemzug zurück, bis ihr Rücken hart gegen die Wand stie?. Keine Sekunde lie? sie ihn aus den Augen.

  ?Verflucht…“ Aiden knurrte frustriert und fuhr sich mit seinen Fingern durch sein kurzes, helles Haar. Sein Atem bebte. ?Bitte entschuldige… ich…“ Seine Hand glitt ersch?pft über sein Gesicht, als würde er jeden Funken Kraft verlieren. ?Ich... ich habe nicht nachgedacht. Das war… unangebracht.“ Seine Schultern sanken nach unten. Fast gebrochen. ?Ich habe den Moment ausgenutzt. Ich wollte es nicht, wirklich nicht. Ich konnte es einfach nur nicht l?nger unterdrücken, Emmanline. Alles, was ich gesagt und getan habe… war für dich.“

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  Emmanline wusste nicht, was sie darauf sagen sollte. Kein Wort wollte ihre Lippen verlassen. Ihr Verstand war ein einziger Wirbelsturm, der jede klare Regung verschlang. ?Aber…“ Ihre Stimme brach und sie schluckte schwer. ?Wie…?“ Sie war nur Chaos. überfordert, taumelnd zwischen Angst und Fassungslosigkeit. Warum tat er das? Hatte er etwa Mitleid mit ihr?

  ?Schau mich nicht so an, Emmanline.“ Aidens Blick wurde schmal und scharf. ?Wenn du jetzt denkst, ich tue das aus Mitleid, weil ich dich damals so gefunden habe… dann muss ich dich leider entt?uschen.“ Seine Stimme sank tiefer. Fester. ?Das hat nichts damit zu tun. Du musst mir das glauben.“

  ?Ich kann… nicht.“ Wehrte sie ihn weiterhin ab. Die Worte kamen kaum über ihre Lippen. ?D... das kommt alles vollkommen... unerwartet und ich wei? nicht, was ich denken soll. Das ist zu viel, Aiden. Bitte… kannst du mich allein lassen? Jetzt.“

  Emmanline wandte den Blick ab, weil sie den seinen nicht l?nger ertragen konnte. Nicht diese W?rme. Nicht diese Sehnsucht. Nicht das, was sie niemals zurückgeben konnte. Wei? er überhaupt, was er da angerichtet hatte?

  Aiden stand reglos da. Nur sein Atem bewegte ihn. Dann schloss er die Augen, als würde etwas in ihm zerbrechen. ?Natürlich.“ Eine kurze Pause. Ein letzter, leiser Kampf in seiner Stimme. ?Aber eines solltest du wissen, bevor ich gehe.“ Sie spürte seine Gegenwart, bevor er die Worte flüsterte: ?Ich werde dich nicht einfach gehen lassen. Oder jemand anderem überlassen.“ Und dann war er fort. Ohne ein weiteres Wort. Ohne den Abschied, den er ihr sonst immer gab.

  Emmanline starrte noch lange auf die geschlossene Tür. Ihre Gedanken waren ein einziges, dr?hnendes Chaos, das Aiden in ihr hinterlassen hatte.

  Er liebt mich? Er… liebt mich?

  Die drei Worte, ich liebe dich, hallten in ihrem Kopf wider wie ein Fluch, den sie nicht verstand. Emmanline erkannte nicht, was sie bedeuteten. Nicht in dieser Tiefe, nicht mit dieser Wucht. Sie wusste nur, dass sie ihr wehtaten, weil sie ihnen nicht gewachsen war. Liebe… das war für andere ein warmes, weiches Band. Für sie war es ein schwarzes Loch. Sie hatte nie gelernt, was es war, nur wie man überlebte. Wie man sch?tzte, nicht wie man liebte. Ihre Mutter hatte ihr zwar Zuneigung geschenkt, aber das taten Mütter nun einmal. Oder nicht?

  Für Emmanline war Liebe ein Konzept ohne Form. Ein Gefühl, das in Geschichten existierte, aber nie in ihrem Leben. Wie sollte sie also verstehen, was Aiden fühlte? Wie k?nnte sie ihm jemals geben, was er sich wünschte? Wenn sie sich für ihn entschied, würde sie ihn verletzen. Immer wieder. Stück für Stück. Es w?re eine Entt?uschung nach der anderen. Es war jetzt schon zum Scheitern verurteilt. Wie konnte von so einem Ausbruch ihrer Gefühle von Wut... jetzt so etwas entstehen?

  Schwer lie? Emmanline sich an der Wand hinuntergleiten. Ihre Beine gaben nach, als geh?rten sie nicht mehr zu ihr. Sie vergrub ihr Gesicht in den H?nden, w?hrend die Stille um sie herum immer lauter wurde. Es wurde ihr alles zu viel. Wenn sie doch nur irgendwo eingesperrt geblieben w?re. Wenn alle sie einfach in Ruhe gelassen h?tten. Wenn niemand sie... je gefunden h?tte. Was sollte sie jetzt tun? Es gab keinen Fluchtweg, keine Tür, die sie unbemerkt durchschreiten konnte. Sie steckte mitten in diesem Netz aus Gefühlen fest, die nicht ihr geh?rten.

  Also blieb nur eines, Emmanline musste sich dem stellen. Sie musste einen Weg finden… einen Ausweg, der Aiden und sie beide verschonte. Vielleicht sogar mehr Personen als nur sie zwei.

  Nur wie?

  Immer kleiner kauerte Emmanline sich zusammen, zog die Knie an sich, verschr?nkte die Arme darum und senkte den Kopf darauf, als k?nnte sie so die ganze Welt aussperren. So hatte sie früher oft gesessen, wenn alles ausweglos erschien, wenn die Stille gef?hrlicher war als das Ger?usch. Dieser Haltung gab ihr keinen Schutz, aber einen Hauch von Trost. Das Gefühl, für einen Moment unsichtbar zu sein. Nicht da zu sein und einfach aus dem Leben verschwunden. Und... und für diesen einen Augenblick wünschte Emmanline sich genau das.

  Emmanline wusste nicht, wie lange sie schon so zusammengerollt dasa?. Minuten? Stunden? Vielleicht beides. Die Zeit hatte ihren Sinn verloren... so wie alles um sie herum. Was tat sie hier? Sie verlor sich erneut in ihrem Selbstmitleid.

  Nein.

  Das durfte sie nicht, weil sie sich jetzt etwas geschworen hatte. Sie musste stark sein. Für sich selbst, wenn für niemanden sonst. Sie besa? nur noch sich selbst. ?Ich muss einen Weg finden…“ flüsterte Emmanline heiser zu sich selbst. Ein Weg. Der eine Weg, der sie hier herausführen würde. Sie hatte keine andere M?glichkeit, also ging sie alles noch einmal durch. Ganz von vorne.

  Der Rubin. Der blutrote Rubin, den sie aus dem Hort eines Drachen gestohlen hatte... ohne Wissen und ohne Absicht. Der Stein, den sie dann in einem unachtsamen Moment in den See fallen lie?. Der Drache hatte sie deshalb gefangen genommen. Der Drache, dessen Zorn, dessen N?he und dessen Schwur… Der Schwur. Emmanline konnte erst gehen, wenn sie den Rubin zurückgab und er hatte ihr geschworen, sie gehen zu lassen, wenn sie seinen Rubin zurückgab. Sie hatte ihr Wort gehalten, er war nun wieder in ihrem Besitz und damit wurde eine Kettenreaktion ausgel?st, die niemand hatte kommen sehen. Der Engel... Die Flucht. Die Gefangennahme des Drachen durch die Engel. Und sie… hier. Mitten in diesem politischen Pulverfass.

  ?Ich muss einen Weg find...“ Ihre Worte erstarrten, ihr Kopf ruckte hoch und ihre Augen weiteten sich, als h?tte jemand pl?tzlich Licht in v?lliger Dunkelheit entzündet. ?Das ist es…“ hauchte Emmanline, ihre Stimme rau vor Erschütterung. Die Puzzleteile, die monatelang keinen Sinn ergeben hatten, fügten sich pl?tzlich zusammen. Monate, in denen sie gegrübelt, gerechnet und gehofft hatte. Monate, in denen sie nie eine L?sung gefunden hatte. Doch heute war alles anders. Heute hatte sie etwas erfahren, das alle ihre Vermutungen best?tigte und nun lag der Weg klar vor ihr.

  Emmanline besa? eine M?glichkeit. Eine einzige. Eine, die riskant war... aber real. Emmanline sprang auf, als h?tte eine unsichtbare Hand sie hochgerissen. Sie begann im Zimmer auf und ab zu laufen, jeder Schritt schneller als der davor. ?Das ist es“, wiederholte sie, diesmal fester. Sicherer. Sie überprüfte ihre überlegung noch einmal. Und noch einmal. Wieder und wieder, bis jede m?gliche Lücke geschlossen war und kam immer zum selben Ergebnis. ?Wie konnte ich das nicht früher sehen…?“ Emmanline blieb vor dem Fenster stehen, der Himmel über ihr hell und weich, als verh?hne er sie dafür, so lange blind gewesen zu sein. ?Der Engel… ich bin so blind.“ Sie presste die Lippen zusammen. ?Alles lag vor meinen Augen und ich habe das Wichtigste übersehen.“

  Der weibliche Engel. Die, die sie freigelassen hatte. Die, die ihr eine Schuld versprach... eine alte, heilige Schuld und Engel brachen ihr Wort nicht. Nie. Dieser Engel war ihre L?sung.

  Emmanline runzelte die Stirn, w?hrend sie weiter dachte, schneller und klarer. Sie mussten vorsichtig sein und konnten diese Chance nicht verschwenden. Nicht mit einer überstürzten Handlung. Also überlegte sie Schritt für Schritt und entwarf einen Plan, verwarf ihn, formte einen, bis sie schlie?lich wusste, was sie zu tun hatte. Emmanline atmete tief ein, sammelte ihre letzten Rest an Mut in sich zusammen und stellte sich mitten in den Raum ... gerade, fest und entschlossen.

  Dann rief sie mit klarer Stimme: ?Jesaja.“ Der Name hallte durch das Zimmer, scharf und rein, als schneide er durch die Luft selbst. Trotzdem schauderte Emmanline. Die Pr?senz eines Engels war nichts, woran man sich je gew?hnen konnte. ?Jesaja, hiermit fordere ich dich auf…“ Deine Stimme bebte kurz, stabilisierte sich dann aber wieder. ?…deine Schuld zu begleichen.“

  Die Welt hielt den Atem an und die Ger?usche verstummten. Jede Bewegung, jedes Flüstern, selbst der Wind drau?en wirkte wie eingefroren. Es gab nur noch ihren Herzschlag... wild und laut in ihren Ohren.

  Dann... Schweigen, so dicht, dass es wie Druck auf ihre weiche Haut lag.

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