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3. Shanna

  Sorcha machte einen Gesichtsausdruck, der vor Schock und Entsetzen übersprudelte. Shanna konnte es deutlich sehen und nahm vermutlich auch Laute wahr, die über ihre Lippen kamen, ohne sie jedoch zu h?ren. ?Du… du siehst Neil nun wirklich als deinen Gef?hrten an?“, fragte ihre Freundin widerwillig. Sie las jedes einzelne Wort von Sorchas Lippen ab.

  Innerlich brodelte es in Shanna wie in einem Vulkan. So hatte sie sich noch nie gefühlt. Stets hatte sie ihre Gefühle unterdrücken und kontrollieren müssen. Doch seit sie bei den Wolfswandlern war, war nichts mehr wie zuvor. Sie konnte sich nicht l?nger beherrschen... alles in ihrem Krieg zusammengebrochen... wie eine eisige Mauer, die sie jahrelang umgeben hatte. Eine Mauer, die sie vor allen Emotionen geschützt hatte. Der Anfang war bei Sorcha gewesen. Ihre Freundschaft hatte die ersten Risse in dieser Mauer ausgel?st... immer weiter, immer gr??er. Neil… dieser Mann und dieser Wolf hatte allem den Rest gegeben. Zuerst war Shanna noch auf der Hütte gewesen, doch je mehr Zeit sie in seiner N?he verbracht hatte, desto mehr hatte sie davon gewollt. Von diesem Mann. Sie hatte immer einen Funken mehr akzeptiert, bis sie schlie?lich wusste... sie wollte die Gef?hrtin dieses Wolfswandlers sein.

  Erst seit Kurzem hatte Shanna diese Sichtweise akzeptiert, doch nun war Neil fort. Einfach von ihr genommen… von ihrem eigenen Volk. Das würde sie nicht hinnehmen. ?Ja, ich akzeptiere diese Verbindung zu ihm“, sagte Shanna sofort und mit festerer Stimme. ?Aber damit sie Bestand hat, muss ich gehen. Nur ich kenne mein eigenes Volk gut genug... und den Weg, der uns eine Chance gibt, Neil zurückzubekommen. Ich werde und kann nicht riskieren, dass mich jemand begleitet.“ Sie lehnte jede Hilfe rundheraus ab. ?Erstens w?rt ihr mir nur im Weg, und zweites k?nnte ich dann nicht für eure Sicherheit garantieren.“

  ?Hast du mir nicht einmal gesagt, du k?nntest wegen deiner neu erwachten Gefühle nicht mehr zurück?“, fragte Adair nach einer Weile. Er hatte sie zuvor eine ganze Zeit lang mit seinen eisblauen Augen gemustert. Seine massive Statur, das schwarze kurze Haar und der dunkle Bart machen ihn noch eindrucksvoller. Als würde ihm nichts entgehen. ?Du k?nntest deine erlangten Emotionen nicht mehr unterdrücken... hast du selbst erz?hlt, wie ihr mit eiserner Hand aufgezogen wurde. Ohne jegliche Gefühle. Und jetzt willst du allein in dieses Nest voller kaltblütiger Vipern?“ Seine Worte wurden fester, schnell knurrend, wie sie das Vibrieren in der Luft spürte. ?Du bist inzwischen ein Clanmitglied von uns, Shanna. Wir k?nnen nicht zulassen, dass du dich dieser Gefahr aussetzt. Neil würde mich umbringen, wenn ich seine Gef?hrtin einfach ziehen lie?e.“

  Allein diese Worte l?sten in Shanna ein Ziehen in der Brust aus. Ihre Augen weiteten sich für einen kurzen Augenblick, und ihr Herz schlug einen Moment schneller. Ja, sie hatte es nicht vergessen. An dem Tag ihrer Aufnahme hatte das Rudel sie aufgenommen, als w?re sie bereits ein Familienmitglied. Jeder hatte sie umsorgt, mit einer Herzlichkeit, die sie vollkommen überflutet hatte. Sogar überforderte. ?Ja“, hauchte Shanna, und ihr Blick wurde sanfter. ?Ihr habt mir so viel gegeben und mich sogar zu einer der Euren gemacht. Ich bin schon lange keine Waffe der J?ger mehr, wie ich es früher war. Allein das macht mich... jetzt, da dies mein Zuhause ist... zu einer schottischen J?gerin, genau wie ihr schottische W?lfe seid. Nicht wahr?“

  Sorchas Augen weiteten sich schlagartig, und sie legte die H?nde an ihre noch leicht feuchten Wangen. ?Bei meiner… Mondg?ttin“, hauchte sie... Worte, die die W?lfe oft sagten, weil sie einer Gottheit dienten, die Shanna noch nicht ganz verstand. ?Ich m?chte… naja, ich m?chte es eigentlich nicht zugeben, Adair“, formulierte Sorcha vorsichtig, ?aber sie hat dich gerade wirklich mit ihren Worten überboten. Und du bist dagegen absolut machtlos.“ Alpha Adair verzog sein Gesicht und fuhr sich frustriert mit beiden H?nden durch sein kurzes schwarzes Haar. Hatte sie etwas Falsches gesagt? Zarte Finger um schmiegten pl?tzlich Shannas Gesicht. Da erkannte sie die liebevolle Berührung ihrer Freundin. Sorcha war einen Kopf kleiner als sie, strahlte aber eine weit gr??ere Pr?senz aus. ?Nein, du hast nichts Falsches gesagt… ganz im Gegenteil“, sagte Sorcha mit liebevollen Worten. ?Mit diesen Worten hast du bewiesen, dass du würdig bist, an Neils Seite zu stehen. Keiner kann dir dieses Recht streitig machen. Wie gerne würden wir dich vor allen Gefahren schützen, weil du ein Teil von uns bist. Aber genau deshalb müssen wir deine Entscheidung respektieren... und das Vertrauen, das du von uns verlangst. Neil ist dein Gef?hrte, und dass du für ihn k?mpfen wirst, damit er wieder nach Hause kommt… das verstehen wir. Wenn du sagst, nur du kennst einen m?glichen Weg, dann vertrauen wir dir, Shanna. Solltest du jemals Hilfe ben?tigen, wirst du hier immer Anschluss finden. Dein Clan wird dir zur Seite stehen.“

  Gerade noch hatte Shanna ihren Herzschlag wieder unter Kontrolle gebracht, doch nun geriet er erneut aus dem Takt. Alles, was sie zuvor nie besessen hatte, besa? sie nun mit einem Schlag im überfluss. Es überw?ltigte sie noch immer, und sie wusste nicht, ob sie sich je daran gew?hnen k?nnte. Es war ungewohnt, all das in der Fremde gefunden zu haben... in einer ihr v?llig fremden Welt, die im Verborgenen lag. ?Danke“, kam es nur erstickt über ihre Lippen. Ihr fehlten die Worte, wie so oft in letzter Zeit. Obwohl sie eine starke Kriegerin war, die ihre Gefühle sonst so pr?zise lenken konnte wie die scharfe Klinge in ihrer Hand.

  ?Aber versprich mir nur eines, Shanna“, sprach Sorcha weiter. Ihr Blick war scharf, als duldete er keinen Widerspruch. ?Egal, was auf dich zukommt... bring dich nicht unn?tig in Gefahr und riskiere nicht dein Leben, wenn es von vornherein aussichtslos ist. Auch mir liegt viel an dir, das wei?t d…“ Sie unterbrach sich selbst. Ihre Augen weiteten sich vor Schock. Sorcha starrte über Shannas Schulter hinweg.

  Als Shanna das bemerkte, spürte sie pl?tzlich eine immense Macht hinter sich. Blitzartig wirbelte sie herum, bereit, der Gefahr ins Auge zu blicken. Sie schnappte nach Luft. Vor ihr stand eine Frau von unglaublicher Sch?nheit, getaucht in goldenes Licht. Ihre schlanke Gestalt war in feinste, helle Seide gehüllt, w?hrend ihr langes goldenes Haar sich wie von selbst um ihren K?rper schmiegte. Golden leuchtende Augen voller unz?hliger, nicht greifbarer Emotionen ruhten auf ihnen, und eine goldene Mondsichel thronte auf ihrer Stirn. Das Einzige was Shanna nur denken konnte... sie war wundersch?n.

  ?Oh, sprecht nur weiter, ich h?re euch gern zu“, erklang die Stimme in ihrem Kopf... und Shanna wusste im selben Moment, dass die Gestalt diese Worte laut ausgesprochen hatte. Wie war das m?glich? Verwundert und überw?ltigt von dem pl?tzlichen Erscheinen der Gestalt wanderten Shannas H?nde instinktiv zu ihren Ohren. Die Frau bemerkte die Geste und l?chelte mit sanften, goldenen Augen. ?Ich wei? über dein Leiden Bescheid, kleines J?gerherz“, sagte sie, und ihre Stimme erklang nun klar und warm in Shannas Geist. ?Deshalb gestatte ich dir für diesen Augenblick, dass du meine Worte genauso wahrnimmst, als würdest du sie mit deinen Ohren h?ren. Ebenso die Stimmen deines Alphas und deiner Luna.“

  ?Meine Mondg?ttin“, keuchte Sorcha respektvoll hinter ihr. Shanna konnte sie wirklich h?ren, obwohl sie ihre Aufmerksamkeit nicht auf ihre Freundin richtete. Es waren schlicht ihre Stimme und die Ger?usche ringsum, doch ansonsten nahm sie nichts anderes in ihrer Umgebung wahr.

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  Habe ich mich gerade verh?rt? Mondg?ttin?

  Ab da weiteten sich ihre violetten Augen erneut, als Shanna realisierte, dass vor ihr eine echte G?ttin stand. Ihr Herz setzte für einen Augenblick aus. Selbst unter den Huntern standen G?tter auf der Liste von Gesch?pfen, die nicht existieren durften. Doch kaum jemand bekam sie je zu Gesicht, weil sie in anderen Reichen weilten und ihre übermacht alles übernatürliche in den Schatten stellte.

  Auf dem Gesicht der G?ttin erschien ein wehmütiger, leidvoller Ausdruck, als sie ihren Blick auf Sorcha und Adair richtete. ?Eigentlich wollte ich erst heute Abend bei der Zeremonie erscheinen“, sagte sie bekümmert, ?um meine Kinder nach Hause zu holen.“ Shanna erkannte den Schmerz in ihren goldenen Augen... den Verlust, den sie litt. Einmal hatte Sorcha ihr erkl?rt, dass alle W?lfe die Kinder ihrer Mondg?ttin seien. Und jetzt... wo sie es mit eigenen Augen sah, stand nur eine Mutter vor ihr, die ihre Kinder verloren hatte. Nicht ein überdimensionales Wesen. ?Ich trauere mit euch um den Verlust meiner Wolfskinder, die ihr Leben lassen mussten… sehr sogar.“ Das goldene Licht um die Mondg?ttin flackerte, als h?tte diese Emotion einen direkten Einfluss auf sie. ?Um deinen Vater, Adair. Er war ein freundlicher, gutherziger und loyaler Wolf. Ich habe ihn ebenso von ganzem Herzen geliebt.“ Bei diesen Worten machte Shanna einige Schritte seitw?rts, weil sie bei diesem Moment nicht zwischen ihnen stehen wollte und weil es ihr nicht erlaubt war. Dies spürte sie tief in sich... eine tiefgründige Verbindung, die nur zwischen ihnen herrschte. Von au?en beobachtete sie und sah es genau. Auch wenn Shanna in einer Welt ohne jeglichen Gefühlen aufgewachsen war... hier bestand der Ursprung reine Liebe und Zuneigung zwischen Mutter und Kind.

  Adair neigte das Haupt, und sein Gesicht verschloss sich zu einer schmerzhaften Maske. ?Dafür danke ich Euch, meine Mondg?ttin“, sagte er schlicht und schnell, als fielen ihm die Worte schwer. ?Ihr seid trotzdem herzlich eingeladen, an unserer Zeremonie teilzunehmen. Ich glaube… meinem Vater würde es gefallen, wenn er wüsste, wie pr?sent unsere Mondg?ttin an seinem Totenbett steht. Mir würde es Trost bringen, wenn ich wüsste, dass Ihr seine Seele mit Euch nehmt... dass sie wieder bei meiner Mutter ist. Vereint… bei seiner ehemaligen Seelengef?hrtin… und vermutlich…“ Adair unterbrach sich selbst, und seine Stimme brach vor Leid und sein K?rper versteifte sich stetig mehr. ?… auch bei seiner jetzigen Seelengef?hrtin... ich wei? nicht… ob ich sie als Alpha halten kann.“ Geschockt über diese tiefen Emotionen blieb Shanna die Luft weg. Als sie sah, wie Sorcha schmerzhaft das Haupt senkte... als wüsste sie, was bevorstand. Auch Shanna hatte in diesem Augenblick gespürt... seit sie mit diesem Rudel verbunden war... was es bedeutete, wenn ein Mitglied ausgel?scht wurde. Es riss einfach eine Lücke, hinterlie? eine unendliche Leere des Verlustes. Das ging nicht spurlos an ihr vorbei. Wie auch? Alle Vibrationen leiteten sich durch die Rudelband-Verbindungen weiter und erreichten auch sie.

  Waren die J?ger wirklich so blind? Sahen sie nicht, wie emotional all diese Wesen miteinander verkettet waren... jeder Einzelne von ihnen? Nein, diese Wesen waren nicht kaltblütig oder blutrünstig, wie man sie ihr ganzes Leben lang durch unnütze Lektionen hatte glauben lassen. All diese Bücher und Lektüren waren nur eine Lüge gewesen… eine Farce aus Manipulationen. Nicht die Mythenwesen waren die Monster und Ungeheuer, die im Dunkeln Unheil verbreiteten… sondern die Hunter. Sie waren die wahren Monster.

  ?Alpha Adair... ich h?tte niemals gedacht, dass solch ein trauriger Augenblick unseren gemeinsamen Groll so zwischen uns beseitigen würde“, erklang irgendwann die sanfte, melodische Stimme der Mondg?ttin in ihrem Kopf wider. ?Leider habe ich keinen Einfluss auf die gutmütige W?lfin, die Lachlans Welpen unter ihrem warmen Herzen tr?gt. Ebenso wenig auf die St?rke ihres Willens, am Leben zu bleiben. Ich wünsche mir nichts mehr, als dass jedes meiner Wolfskinder ein glückliches und erfülltes Leben führen darf. Doch sollte es wirklich so weit kommen... dann seid versichert... ich werde jedes Leben meiner W?lfe zu mir zurückholen und hoffen… dass sie eines Tages eine neue Chance erhalten, dieses Glück zu finden. Dieses Versprechen sei euch gewiss.“

  ?Habt Dank… meine Mondg?ttin“, bedankte sich Sorchas erstickte Stimme, als g?be es ihnen wirklich Hoffnung auf ein Wiedersehen. Shanna sah es in ihren grünen, tr?nenreichen Augen. Selbst wenn sie sich eine solche Seelenwiedergeburt nicht vorstellen konnte.

  Ein zartes L?cheln erschien auf dem Gesicht der G?ttin. ?Meine kleine Feuerblume“, summte sie, und ab diesem Augenblick richtete sich ihr goldener Blick auch auf Shanna, was diese leicht zusammenzucken lie?. ?Ihr beide“, seufzte sie, als g?be es unendlich viel zu sagen. ?Als Kinder… eigentlich Feinde auf beiden Seiten und doch unendlich unschuldig. Dennoch seid ihr über Grenzen gegangen, die zuvor nie jemand in all der Zeit überschritten hatte. Das verdient meinen Respekt... dass ihr unerschütterlich euren Weg gegangen seid und euch nie habt verlieren lassen. Ihr habt euch nie davon abbringen lassen, was eure Verbindung bedeutet.“ Die Mondg?ttin lachte leise, als w?re es ein amüsanter, wunderbarer Augenblick, w?hrend sie auf Shanna zu schwebte. Nur die Spitzen ihrer Zehen berührten kaum den Boden. ?Damit habe ich als G?ttin nicht einmal geahnt, dass dies geschehen würde. Und doch stehe ich hier und sehe das Ergebnis... wie das Leben sich wandeln kann. Ein Hass und ein Groll zwischen Wesen… einfach zwischen euch vernichtet“, klangen ihre Worte respektvoll und noch voller Hohn. ?Kleines J?gerherz, du bist nun ein Teil meiner Sterne, und ich freue mich wirklich, solch eine wunderbare Seele unter meinen Kindern zu haben. Ich sehe es in deinen sch?nen, tiefen violetten Augen, wie tief verwurzelt du bereits bist. Es wird kein Zurück mehr geben. Das wei?t du?“ Die Mondg?ttin legte zwei Finger unter Shannas Kinn, sodass sie ihr Gesicht erheben musste. Shanna konnte sich der Pr?senz nicht wehren... trotz allem, was ihre Erziehung ihr vielleicht einflüsterte.

  ?Ich… ich will es nicht“, hauchte Shanna leise, w?hrend sie die Worte formte.

  ?Natürlich nicht“, l?chelte die G?ttin sanft. ?Dein Herz hat sich erw?rmt und ist nun verbunden mit denen, die du lieb gewonnen hast. Ebenso mit meinem Wolf, der sich in Gefangenschaft befindet“, sagte sie mit Bedauern. ?Und nein, ich kann ihn nicht befreien“, fuhr sie fort, als alle gleichen Gedanken hegten. G?tter besa?en übermenschliche Macht. ?Das, was ihr das H?llen-Labyrinth nennt, ist eine Ebene… eine Welt… die wir G?tter nicht erreichen k?nnen. Wer auch immer dies erschaffen hat, war m?chtig genug, dass wir keinen Einfluss darauf haben und sie niemals betreten k?nnen. Wir G?tter m?gen unermessliche Macht besitzen und vieles erschaffen k?nnen, aber wir sind nicht allm?chtig. Auch uns sind Grenzen gesetzt. Wir bewegen uns jeder in unserer eigenen Sph?re.“ Shanna war wirklich überrascht, wie offen und sanft sich diese G?ttin gab. Doch sie t?uschte sich nicht über den Schein... sie glaubte nicht, dass die G?ttin unbarmherzig sein k?nnte, wenn der Augenblick es erforderte. ?Aber es bedeutet nicht, dass wir keine Geschenke verteilen k?nnen“, fuhr die Mondg?ttin fort. ?Und ich m?chte meinen Wolf wiederhaben. Ich habe viele meiner Kinder an dieses H?llen-Labyrinth verloren, und leider bekomme ich durch diesen verbotenen Zutritt nicht ihre Seelen, die ich nicht nach Hause holen kann. Ich kann mir vorstellen, dass du nicht verstehen kannst, dass Seelen existieren“, sagte sie mit einem Hauch von Traurigkeit. Shanna konnte es sich wahrhaftig nicht vorstellen. ?Dennoch ist es meine Aufgabe und meine Pflicht, darüber zu wachen und darauf aufzupassen. In deinen Augen sehe ich dieses Feuer der überzeugung... und genau das ist der Grund, warum ich hier stehe und wieso ich dir diese Aufgabe gestatte... deinen Gef?hrten zu retten, der dir vom Schicksal bestimmt ist. Der Ruf eurer Seelen hat mich zu euch geführt. Daher werde ich dir genau zwei Geschenke meiner g?ttlichen Macht überreichen.“ Sie erhob zwei Finger, als sie diese Besonderheit verdeutlichen wollte. Shanna war schockiert. G?tter verschenkten nicht einfach so Dinge... und alles hatte seine Konsequenzen.

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